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Wilson Gonzales Ochsenknecht muss wegen Fahrens ohne Führerschein eine Geldstrafe zahlen.

Schauspieler fährt ohne Pappe

Kein Führerschein: Ochsenknecht muss zahlen

Berlin - Wegen Fahrens ohne Führerschein muss der Schauspieler Wilson Gonzales Ochsenknecht 3000 Euro Geldstrafe zahlen. Der 22-Jährige hat seinen Einspruch zurückgezogen.

Der Schauspieler und Sänger Wilson Gonzalez Ochsenknecht muss wegen Fahrens ohne Führerschein eine Geldstrafe in Höhe von 3.000 Euro zahlen. In einem Verfahren vor dem Amtsgericht Tiergarten nahm der älteste Sohn des Schauspielers Uwe Ochsenknecht am Montag seinen Einspruch gegen einen entsprechenden Strafbefehl zurück. Der 22-Jährige war im März vergangenen Jahres mit einem Mietwagen im Berliner Stadtteil Schöneberg unterwegs, obwohl ihm der Führerschein entzogen worden war.

Die Berliner Beamten hatten Ochsenknecht wegen eines auffälligen Überholmanövers angehalten. Die Überprüfung ergab, dass dem Schauspieler im Herbst 2011 der Führerschein entzogen worden war, weil er sechs Monate zuvor in München unter Kokaineinfluss Auto gefahren war.

Ochsenknecht will nichts vom Führerscheinentzug gewusst haben

Ochsenknecht, der durch den Film „Die wilden Kerle“ bekannt wurde, hatte im Prozess seinen Anwalt für sich sprechen lassen. Der Angeklagte habe von dem Führerscheinentzug nichts gewusst, hatte der Verteidiger gesagt. Sein Mandant wäre nie vorsätzlich ohne Führerschein gefahren, hieß es.

Den Angaben zufolge hatte den 22-Jährigen das entsprechende Schreiben des Landesamtes für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten (LABO) erreicht, als er im Herbst 2011 zu Dreharbeiten im Ausland war. Sein Mandant habe darauf vertraut, dass ihm seine damalige Freundin „alle an ihn gerichteten Schreiben nach seiner Rückkehr übergeben habe“. Den Brief habe er aber erst Monate später beim Auszug aus der Wohnung unter anderen Unterlagen entdeckt, hieß es. Über den Anwalt räumte Wilson Gonzalez Ochsenknecht schließlich ein, dass es eine „gewisse Fahrlässigkeit war, dass er bei der Behörde nicht mehr nachgefragt hat“.

dpa

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