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Emily Ratajkowski und Kim Kardashian setzen sich mit dem Brustton der Überzeugung für nackte Tatsachen ein.

Eine Glosse mit jeder Menge Ironie

Nach neuem Busen-Selfie: Wir müssen uns bei Kim Kardashian entschuldigen

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Los Angeles - Immer wieder zeigt sich Kim Kardashian nackt. Jetzt hat sich die Ehefrau von Kanye West Verstärkung geholt, denn ihre Brüste haben eine politische Botschaft. Eine Glosse mit jeder Menge Ironie.

Wir müssen uns wohl bei Kim Kardashian entschuldigen. Die Frau, die es durch praktisch nichts als regelmäßige textilfreie Auftritte zu erstaunlicher weltweiter Bekanntheit gebracht hat, ist nicht etwa eine oberflächliche, mediengeile Selbstdarstellerin, sondern eine Polit-Aktivistin. Das zumindest will die 35-Jährige mit ihrem neuesten Selfie beweisen.

Auf dem drückt sie wieder einmal oben ohne vor dem heimischen Badezimmerspiegel posierend auf den Auflöser ihrer Handy-Kamera. Auch das obligatorische Duck-Face darf natürlich nicht fehlen, und wie beim letzten Shitstorm um ihr Nackt-Selfie hat Kim wieder einmal nichts anzuziehen, wie sie kommentiert. Doch diesmal ist Kim nicht alleine.

Das funzelige Licht einer Ikea-Lampe enthüllt die nicht weniger hübsch anzusehenden Kurven von Busenfreundin Emily Ratajkowsi (24). Das US-Model, das den Schnappschuss natürlich auf ihrem eigenen Instagram-Account sofort geteilt hat, kennt man seit dem Skandal-Video zum Robin-Thicke-Hit "Blurred Lines". In dem hat sie eindrucksvoll bewiesen, dass sie ebenso talentiert wie Kim ist, wenn es um Hüllenlosigkeit geht. Das Busen-Quartett entgeht nur dank eines selbstauferlegten Photoshop-Balkens den Adleraugen der Zensoren der Bilder-Plattform.

"Wir sind mehr als unsere Körper"

Doch auch wenn man öfters den Yeti auf dem Monster von Loch Ness surfen sieht als die beiden Nacktschnecken angezogen: Auf ihre Körper reduziert werden wollen die beiden Schwestern im Geiste keinesfalls. Feministinnen und Moralaposteln, die sich über das ständige Blankziehen echauffieren und sie am liebsten persönlich für den Rückfall in die Zeit vor der Frauenbewegung verantwortlich machen, zeigen sie buchstäblich den Stinkefinger. 

"Wir sind mehr als unsere Körper", brüllt Ratajkowski geradezu in ihrem Kommentar den Kritikern entgegen. "Aber das heißt nicht, das man uns wegen ihnen oder unserer Sexualität beschämen muss". Auch wenn es erniedrigend sei, von der Gesellschaft zum Sex-Objekt gemacht zu werden, müssten Frauen noch sexy sein können, wenn sie das wollen, fordert sie.

Alice Schwarzer hat sich zu dem Selfie noch nicht geäußert, die Meinung der 1942 verstorbenen Frauenrechtlerin Edith Stein werden wir wohl nicht mehr erfahren - die meisten Männer dürften allerdings wohl kaum Einwände gegen den Nackt-Protest gegen Prüderie haben.

hn

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