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Ben Kingsley.

Oscar-Preisträger beklagt Mangel

Ben Kingsley fordert "viel mehr Regisseurinnen"

Los Angeles - Oscar-Preisträger Ben Kingsley beklagt einen Mangel an Regisseurinnen in Hollywood. "Das ist ein Jammer. Wir bräuchten viel mehr Regisseurinnen", sagte er der "Welt am Sonntag".

Frauen hinter der Kamera sähen "die menschlichen Verhaltensmuster aus ganz anderen Blickwinkeln als Männer"", so der aus Filmen wie "Gandhi" und "Schindlers Liste" bekannte englische Schauspieler.

So sei die Spanierin Isabel Coixet, die bei Kingsleys neuestem Film "Learning to drive - Fahrstunden fürs Leben" Regie führte, besonders begabt darin, männliche Verletzbarkeit zu zeigen. "Sie zeigt diese Verletzlichkeit eher als einen Vorzug, als ein Plus, nicht als negative Eigenschaft", sagte Kingsley. Wenn Coixet einen verletzlichen Mann zeige, liege darin auch Stärke und Zärtlichkeit. "Diese Eigenschaft teilt sie mit anderen Regisseurinnen, mit denen ich gearbeitet habe."

AFP

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