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Iris Berben kehrt auf die Kino-Leinwand zurück.

Kino-Comeback für Iris Berben - Premiere in München

Freiburg/München - Premiere eines Kino-Comebacks: Schauspielerin Iris Berben (58) ist erstmals nach vielen Jahren wieder in der Hauptrolle eines Kinofilms zu sehen.

Der Streifen “Es kommt der Tag“ wird am 27. August in die deutschen Kinos kommen, teilte die Produktionsfirma mit. Weltpremiere werde der Film auf dem Filmfest in München haben. Es dauert vom 26. Juni bis 4. Juli. Gedreht wurde “Es kommt der Tag“ im vergangenen Frühjahr in der Region um Freiburg sowie im benachbarten Elsass. Neben Berben ist die 29 Jahre alte Katharina Schüttler in einer Hauptrolle zu sehen.

Berben spielt in dem Film eine ehemalige Terroristin Judith, die ihre Tochter zur Adoption freigab, als sie in den 70er Jahren in den Untergrund ging und für die Rote Armee Fraktion (RAF) kämpfte. Nach 30 Jahren kehrt die inzwischen erwachsene Tochter (Katharina Schüttler) zurück, die Ex-Terroristin wird von ihrer radikalen Vergangenheit eingeholt und gezwungen, sich mit ihr auseinanderzusetzen. Das Familiendrama in der Regie von Susanne Schneider stellt die Frage, wie weit man für seine Ideale gehen darf.

“Es geht um persönliche Schuld, es geht um Vergebung und es geht um die Auseinandersetzung mit der selbst gelebten deutschen Geschichte“, sagt Susanne Schneider. Die in Nehren bei Tübingen lebende Autorin hat das Drehbuch geschrieben. Außerdem gibt sie mit “Es kommt der Tag“ ihr Kino-Debüt als Regisseurin. Bekannt wurde Schneider unter anderem durch ihre Drehbücher zu “Feuerreiter“ und “Solo für Klarinette“. Ihr Drehbuch von “Es kommt der Tag“ war im vergangenen Jahr bei der Berlinale mit dem Thomas-Strittmatter- Drehbuchpreis ausgezeichnet worden.

Der Film ist eine deutsch-französische Gemeinschaftsproduktion. Die Schauspieler kommen aus beiden Ländern. Berbens Ehemann verkörpert der französische Schauspieler Jacques Frantz, die beiden gemeinsamen Kinder werden von Sebastian Urzendowsky und Sophie- Charlotte Kaissling-Dopff gespielt.

dpa

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