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Seit mehr als sechs Jahrzehnten ein Herz und seine Seele: Kirk Douglas mit seiner Ehefrau Anne.

Große Party geplant

Hollywood-Legende vor 100. Geburtstag: „Denke nur ans Leben“

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Los Angeles - Kirk Douglas steht kurz davor, sein Jahrhundert zu vollenden. Der 100. Geburtstag der Hollywood-Legende soll groß gefeiert werden. Nur eine Sache bereut er.

Er ist die letzte große Hollywood-Legende. Er erlebte die goldenen Zeiten der Filmindustrie. Er setzte Meilensteine der Filmgeschichte. Und am 9. Dezember erreicht Kirk Douglas den nächsten Meilenstein. Der Hollywood-Titan feiert seinen 100. Geburtstag!

Wer jetzt denkt, er würde aufgrund des Alters aufs Feiern verzichten, der irrt. Es soll eine Riesenparty geben. Dem Magazin „Closer“ verriet der Altstar jetzt, dass Sohn Michael (72) und Schwiegertochter Catherine Zeta-Jones (47) die große Sause in Beverly Hills organisieren: „Ich weiß nur, dass 200 Freunde und Familienmitglieder dort sein werden. Ansonsten lasse ich mich überraschen.“

Douglas will bei Rede „charmant klingen“

Michael Douglas und Catherine Zeta-Jones.

Die einzige Aufgabe, die er selbst hat: Gesund und fit bleiben. Außerdem bastelt er an seiner Rede. Das bereitet ihm aber auch ein wenig Sorgen. Denn nach seinem Schlaganfall vor 20 Jahren fällt ihm das Reden noch immer ein wenig schwer: „Ich trainiere mit meinem Logopäden. Ich will ja, dass alle verstehen, was ich sage. Und dass ich charmant klinge.“

Natürlich wird es kein rauschendes Fest bis tief in die Nacht werden. Das wäre für den bald Hundertjährigen doch ein wenig zu viel des Guten. Er gehe gerne früh ins Bett, weshalb die Party am Nachmittag stattfinden wird: „Michael und Catherine wollten zuerst ein Mittagessen organisieren. Aber ich hasse es, Leuten beim Essen zuzusehen.“ Die perfekte Lösung für Douglas? Es wird einen Nachmittagstee geben.

Hollywood-Stamm zur Party eingeladen

Ganz besonders freut sich der Jubilar, seine ganze Großfamilie um sich herum zu haben. Und „meinen Hollywood-Stamm“ - auch wenn der sich in den letzten Jahrzehnten sehr gelichtet hat. Am meisten vermisse er seine besten Freunde Bob Hope und George Burns: „Ich ärgere mich, dass ich sie nie gefragt habe, wie man sich mit 100 so benimmt. Ich hätte ehrlicherweise auch nicht gedacht, dass ich mich damit beschäftigen müsste.“

Sein Lebens-Motto hat er von einem anderen Freund - dem Erfinder Simon Ramo - übernommen, der im Juni im Alter von 103 starb: „Ich habe ihn mal gefragt, ob er über den Tod nachdenkt. Er antwortete ‚Nein, ich denke nur darüber nach zu leben.‘ Das fand ich gut und habe es übernommen.“

Am glücklichsten ist er jedoch, seine Ehefrau Anne (97) an seiner Seite zu wissen: „Meine wahre Seelengefährtin, mit der ich seit 63 Jahren eine wundervolle Ehe führe.“ Ihr Geheimrezept? „Wir haben jede Nacht vor dem Einschlafen ein Gespräch über alles, was in uns vorgeht. Ich glaube fest daran, dass das der Grund ist, warum ich bis jetzt alles überlebt habe.“

Leinwandgigant Kirk Douglas

Kirk Douglas als Spartacus.

Kirk Douglas steht für Hollywood, wie der Eiffelturm für Paris. In über 70 Jahren vor der Kamera hat er sich einen Legendenstatus erarbeitet. 1946 fing alles an. Mit „Die seltsame Liebe der Martha Ivers“. Nur drei Jahre später, für „Zwischen Frauen und Seilen“, erhielt er seine erste Oscar-Nominierung. Zwei weitere sollten folgen (1953 für „Stadt der Illusionen“ und 1956 für „Vincent van Gogh“). Gewonnen hat er den begehrten Goldjungen aber nie. Gerade deshalb war die Oscar-Verleihung 1996 so emotional. Hollywood verneigte sich vor einem seiner größten Kinder - Douglas bekam den Ehrenoscar. Nach dem Klassiker „20.000 Meilen unter dem Meer“ (1954), feierte er seinen größten Erfolg im Jahr 1960. Als durchtrainierter und nur mit Höschen bekleideter Sklave „Spartacus“ spielte er sich in die Herzen der Fans und in die Geschichtsbücher.

Hollywoods Väter und Kinder zusammen in Filmen

Dierk Sindermann

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