Alles, nur nicht unauffällig: Moschino schweben für Herbst/Winter 2015/16 bunte Bugs-Bunny-Motive vor. Foto: Matteo Bazzi
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Alles, nur nicht unauffällig: Moschino schweben für Herbst/Winter 2015/16 bunte Bugs-Bunny-Motive vor. Foto: Matteo Bazzi
Mäntel gab es in allen Variationen sowohl in Paris, als auch in Mailand zu sehen. Foto: Daniel Dal Zennaro
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Mäntel gab es in allen Variationen sowohl in Paris, als auch in Mailand zu sehen. Foto: Daniel Dal Zennaro
Die 70er sind zurück - oder immer noch da, wie Versace in Mailand präsentierte. Foto: Flavio Lo Scalzo
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Die 70er sind zurück - oder immer noch da, wie Versace in Mailand präsentierte. Foto: Flavio Lo Scalzo
Bodenständig und in Blockform: Unter anderem Dior zeigte flachere Schuhe. Foto: Etienne Laurent
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Bodenständig und in Blockform: Unter anderem Dior zeigte flachere Schuhe. Foto: Etienne Laurent
Goldene Zeiten: Auf vielen Schauen in den beiden Mode-Metropolen glänzte es von den Laufstegen. Foto: Ian Langsdon
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Goldene Zeiten: Auf vielen Schauen in den beiden Mode-Metropolen glänzte es von den Laufstegen. Foto: Ian Langsdon
So frisiert, dass es aussieht wie nicht gemachte Haare: In diesem Look schickte Wolfgang Joop die Models für seine Wunderkind-Linie über den Catwalk. Foto: Etienne Laurent
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So frisiert, dass es aussieht wie nicht gemachte Haare: In diesem Look schickte Wolfgang Joop die Models für seine Wunderkind-Linie über den Catwalk. Foto: Etienne Laurent
Tierisch ging es unter anderem bei Saint Laurent zu, wie diese Musterwahl beweist. Foto: Ian Langsdon
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Tierisch ging es unter anderem bei Saint Laurent zu, wie diese Musterwahl beweist. Foto: Ian Langsdon
Ohne Schnickschnack und Schnörkel: So manches Modehaus, wie hier Fendi, setzt in der kommenden Saison auf Purismus. Foto: Matteo Bazzi
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Ohne Schnickschnack und Schnörkel: So manches Modehaus, wie hier Fendi, setzt in der kommenden Saison auf Purismus. Foto: Matteo Bazzi

Klare Kante, halbe Höhe: Angesagtes aus Paris und Mailand

Die Mailänder und Pariser Designerschauen sind vorbei. Trotz der Vielfalt gibt es klare Trends - vom Animalischen bis zum Zuckerguss in Pastell. Auch die 70er Jahre bleiben der Mode erhalten.

Paris (dpa) - Auch wenn das Stilmagazin der "New York Times" die "Post-Trend-Ära" ausgerufen hat: Fashion-Trends gibt es noch. Die Schauen in Mailand und Paris, den wichtigsten Mode-Metropolen der Welt, haben es wieder bewiesen. Ein Überblick für Herbst/Winter 2015/16:

Trends aus Paris und Mailand:

Mäntel: Ein Renner. Mal überweit, dann wieder schlank und rank. Schlichte Modelle gab es bei Jil Sander oder Max Mara. Etro zeigte Varianten in Patchwork, Chloé Überlanges aus Fell und Leder, Stella McCartney Besticktes aus Fake Fur (Pelzimitat).

70er Jahre: Schon länger die Lieblingsdekade der Designer. Diesmal weniger als Hippie, dafür mehr über die Silhouette und das Material interpretiert: Schlaghosen (bei Chloé oder Versace), Schluppenblusen (Gucci), breite Kragen (Chloé), viel Samt. 

Trends aus Paris:

Halbe Höhe: Nach den flachen Schuhen der vergangenen Saison erheben sich die Absätze etwas, bleiben aber als Blockform doch bodenständig. Als Stiefelette beispielsweise bei Dior, Stella McCartney oder Hermès gesehen, als Slingpumps bei Chanel.

Goldrausch: Der Glanz von Edelmetallen zog viele an. Goldbrokat bei Dries van Noten, Silberfäden bei Akris, geometrische Goldpailletten bei Rick Owens, glänzende Art-Déco-Drucke bei Galliano.

Undone Hair (ungemachtes Haar): Ein Mega-Laufstegtrend. Offene, fliegende Haare, die ungekämmt wirken. Bei Joops Wunderkind-Linie, Saint Laurent, Chloé und vielen anderen war das auffällig.

Tier-Trend: Animalische Muster sollen für wilde Weiblichkeit sorgen. Leicht verfremdet bei Dior gesehen, als Leoparden-Print bei Saint Laurent oder Haider Ackermann, als Tigerstreifen bei Céline. 

Trends aus Mailand:

Klare Kante: Mode für aktiv im Leben stehende Frauen. Mailand entdeckt den Purismus neu. Fendi, Aquilano.Rimondi oder Jil Sander zeigten Mode ohne Firlefanz, stattdessen mit gekonnten Details.

Zuckerguss: Was immer Miuccia Prada entwirft, hat das Potenzial zum Megatrend. Und die Mailänderin setzt (wie übrigens auch Dolce & Gabbana) im kommenden Herbst/Winter stark auf Pastellfarben.

Geometrie: Grafische und abstrakte Formen bestimmen die Drucke - etwa bei Fendi, Salvatore Ferragamo oder Jil Sander.

Grelles: Man trage bunte Steppmäntel und Bugs-Bunny-Motive (Moschino) oder Glamour-Streetwear mit Pelz und Leder (Philipp Plein). Das Motto: auffallen um jeden Preis, gutes Fotomotiv sein.

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