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Kleine Taschen haben diesen Winter ihren großen Auftritt.

Kleine Taschen ganz groß

Ob in Schlangenleder, mit Kettenhenkel oder üppig mit Pailletten besetzt - die aktuellen Taschenkreationen für den Winter 2011/2012 sind vor allem eines: auffallend klein. Schweren Inhalt vertragen die Miniatur-Taschen nicht, dafür punkten sie durch ihre Vielfalt.

Die Taschen der Saison überzeugen durch hochwertige Materialien und innovatives Design. Derzeitiges Lieblingsmaterial der Kreativen ist luxuriöses Schlangenleder. Im Vordergrund stehen kräftige Herbstfarben wie Bordeaux, Aubergine, Cognac und Ockergelb. Aber auch der Neon-Farben-Trend setzt sich fort. Besonders angesagt sind ausgefallene Kettenhenkel und auffällige Verschlüsse. Das Hauptaugenmerk der aktuellen Kollektion liegt aber nicht auf den Taschen selbst, sondern wie man sie trägt. Vergangenen Winter wurden die Taschen noch lässig über die Schulter geworfen, jetzt tragen die Frauen ihr Lieblingsaccessoire dicht an den Körper gedrückt oder am kurzen Henkel.

Der Klassiker unter den kleinen Taschen: die Clutch

Unangefochtener Star auf dem roten Teppich ist nach wie vor die Clutch. Kaum eine Stilikone setzt nicht auf den Klassiker. Als Stilmantra scheint zu gelten: Je mehr, desto besser. Das Kleinformat verlangt nach jeder Menge Glitzersteinchen, Pailletten und Metallic-Effekten. Übrigens: Auch kleine Bags mit langem Riemen können jetzt ohne Weiteres zu Clutches umfunktioniert werden: Der lange Tragegurt wird einfach wie ein Armband ums Handgelenk gewickelt.

Portfolio-Taschen überzeugen nicht nur im Büro

Abgewandelte Mappen für Geschäftsunterlagen schaffen diesen Winter den Sprung in die modische Chefetage. Die Kuvertform ist ungewohnt und erinnert auf den ersten Blick an eine Laptoptasche. Portfolio-Taschen kommen ohne modischen Schnickschnack aus, sind aber trotzdem ein echter Hingucker. Sie eignen sich daher perfekt für schlichte Outfits, die ein außergewöhnliches, aber nicht zu knalliges Accessoire vertragen können. Ob im rustikalen Retrostil für den Alltag oder verspielt zur After-Work-Party: Die neuen Aktentaschen sind handlich, leicht und einfach unglaublich chic.

Granny Bags - von wegen altmodisch

Granny kommt von Grand Ma und heißt übersetzt Großmutter. Der neue Mode-Trend beweist, dass Omas Handtasche alles andere als altbacken ist. Granny Bags erkennt man an dem kurzen Henkel. Bei der Form gibt es keine klare Vorgabe. Die meisten Modelle sind eher kantig und oben etwas schmaler als am Boden geschnitten. Es gibt sie mit Klippverschlüssen wie bei alten Geldbörsen üblich oder mit plakativen Zierschließen an der Klappe. Das Schöne an den aktuellen Designs sind die vielen Variationen. Denn die modischen Damenhandtaschen gibt es ganz klassisch in Schwarz und Braun, aber auch neu interpretiert aus exotischem Krokodilleder oder mit Leopardenprint.

Doctor‘s Bag

Miniatur-Taschen sehen toll aus, sind aber nicht wirklich praktisch. Für jede Frau, die mehr braucht als Handy und Portemonnaie, empfiehlt sich daher der Griff zum Doctor‘s Bag. Wie der Name bereits vermuten lässt, ist dieser Taschentrend inspiriert von den traditionellen Arztkoffern der Fünfziger Jahre. Viele kleine und große Fächer bieten reichlich Platz und ein abnehmbarer Schultergurt macht das kastenförmige Retro-Modell alltagstauglich.

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