+
Der schwedische König Carl XVI. Gustaf auf einer direkt nach der Elchjagd anberaumten Pressekonferenz.

König Carl Gustaf äußert sich nicht zu Skandalbuch

Stockholm - Zu pikanten Vorwürfen in einem neuen Skandalbuch hat der schwedische König am Donnerstag jeden Kommentar verweigert.

Er habe das Buch noch nicht gelesen, sagte Carl XVI. Gustaf bei einer Pressekonferenz nach einer Elchjagd im Westen des Landes. In dem Buch mit dem Titel “Carl XVI. Gustaf - Monarch wider Willen“ wird eine bisher unbekannte Seite des schwedischen Königs beschrieben.

Neben ausschweifenden Festen mit viel Alkohol werden dem Staatsoberhaupt auch Besuche in zwielichtigen Nachtklubs sowie eine Affäre mit einer jungen Frau in den 90er-Jahren angelastet. Ohne direkt auf die Vorwürfe einzugehen, erklärte der 64-jährige, er habe Medienberichten entnommen, dass es sich um sehr weit zurückliegenden Begebenheiten handele.

Er und seine Familie hätten “das Kapitel abgeschlossen“. Die angereisten Journalisten bat Carl XVI. Gustaf, das Königshaus in Frieden zu lassen. “Wir haben schließlich gewisse Pflichten zu erfüllen“, sagte der Monarch.

dapd

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Rätsel um Todesursache von Cranberries-Sängerin Dolores O'Riordan
Der plötzliche und unerwartete Tod von Cranberries-Sängerin Dolores O'Riordan sorgt für Spekulationen.
Rätsel um Todesursache von Cranberries-Sängerin Dolores O'Riordan
Das "Unwort des Jahres" 2017 heißt "alternative Fakten"
Auf "Gutmensch" und "Volksverräter" folgen "alternative Fakten": Mit dem "Unwort des Jahres" soll die Sensibilität für Sprache gefördert werden. Dabei werden Begriffe …
Das "Unwort des Jahres" 2017 heißt "alternative Fakten"
Meditieren vor Monet - Trend zu Yoga im Museum
Ist das noch Yoga oder schon Kunst? Immer mehr Museen laden inzwischen Yogis in ihre Ausstellungsräume. Meditation vor Monet, Sonnengruß vor Dalí - macht das Sinn?
Meditieren vor Monet - Trend zu Yoga im Museum
Sharon Stone lacht bei Frage nach sexueller Belästigung
Ins Detail ging Sharon Stone nicht, ihre Reaktion auf die Frage nach sexueller Belästigung lässt aber eigentlich kaum einen Spielraum zu.
Sharon Stone lacht bei Frage nach sexueller Belästigung

Kommentare