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 Königin Beatrix der Niederlande kritisierte in ihrer Weihnachtsansprache die soziale Verarmung durch Internet-Communities wie Twitter oder Facebook.

Königin Beatrix kritisiert Twitter & Co.

Amsterdam - "So aber nicht!" dachte sich wohl die niederländische Twitter-Gemeinde, als sie auf die Idee kamen sich zu treffen, um ihrer Königin Beatrix zu beweisen, dass sie nicht sozial verarmt sind.

Diese Kritik der Königin wollten holländische Twitterer nicht auf sich sitzen lassen: Viele Menschen würden nur noch SMS schreiben oder twittern, aber keine echten sozialen Kontakte mehr pflegen, hatte Königin Beatrix (71) in ihrer Weihnachtsansprache gesagt.

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Am Mittwoch rief Internet-Zwitscherer Sergio Felter - ein Fan der Internet-Plattform für Kurzmitteilungen - zu einem spontanen Treffen im Zentrum von Amsterdam auf. Fast 40 Leute reichten sich bei der “Aktion Weihnachtsrede“ (Kersttoespraak) die Hände und gönnten sich anschließend gemeinsam ein paar Drinks. “Wir beweisen der Königin, dass auch virtuelle Kontakte zu echten zwischenmenschlichen Begegnungen führen können“, sagte der Initiator. Seine Twitter- Gemeinde hielt er per Handy über das Treffen auf dem Laufenden.

dpa

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