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Kündigung nach nur drei Monaten: Meghan und Harrys Vertrauter schmeißt hin

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Der neue Stabschef von Prinz Harry und Meghan Markle tritt nach nur drei Monaten zurück – Tage vor der angekündigten Reise der Sussexes durch Kolumbien.

Santa Barbara – Als Prinz Harry (39) vor wenigen Monaten Josh Kettler zu seinem Vertrauten und Stabschef ernannte, hieß es, er sei der perfekte Mann, um den Herzog von Sussex „durch seine nächste Phase zu führen“. Doch der versierte Topmanager und der Ex-Royal gehen schon wieder getrennter Wege. Die Kündigung kommt zudem zu einem äußert ungünstigen Zeitpunkt.

Prinz Harrys Vertrauter und Stabschef arbeitete nur drei Monaten seinen Job

„Josh Kettler arbeitet nicht mehr für sie [die Sussexes, Anm. der Red.]“, sagte eine Quelle in Kalifornien der britischen Dailymail. Der Zeitpunkt sei ein besonderer Schlag für Prinz Harry und seine Ehefrau Meghan Markle (42), da von Herrn Kettler eigentlich erwartet wurde, sie auf ihrer „quasi-königlichen Tour“ durch Kolumbien zu begleiten, die noch diese Woche (12. bis 18. August) starten soll. Offiziell bestätigt wurde der Termin allerdings noch nicht.

In seiner kurzen Amtszeit hat Kettler viel erlebt. Im Mai begleitete er Prinz Harry nach London, um den zehnten Jahrestag der Invictus Games zu feiern. Die Sportveranstaltung, die der Prinz für verletzte Veteranen ins Leben gerufen hat, soll 2027 in Birmingham ausgetragen werden. Eine pikante Aufgabe für den Neuen, galt es doch, Prinz Harry inmitten seiner Familienfehde ohne ein Mitglied der Royals (außer Harrys Onkel Earl Spencer) beim 10. Jubiläumsgottesdienst in der St. Pauls Cathedral, gut dastehen zu lassen.

Harry und Meghans Aufgabe in Kolumbien

„Als Vizepräsident Kolumbiens und Minister für Gleichberechtigung freue ich mich, Ihnen mitteilen zu können, dass Prinz Harry und Meghan, der Herzog und die Herzogin von Sussex, meine Einladung, unser wunderschönes Land zu besuchen, freundlicherweise angenommen haben“, sagte Vizepräsidentein Francia Márquez (42) in einer Erklärung.

Der Besuch umfasst Stopps in der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá sowie in Cartagena und Cali.

„An diesen lebendigen Orten werden sie die außergewöhnliche Gelegenheit haben, mit Führungskräften, Jugendlichen und Frauen in Kontakt zu treten, die die Bestrebungen und Stimmen der Kolumbianer verkörpern, die sich dem Fortschritt verschrieben haben“, fügte Márquez hinzu. „Zusätzlich zu diesen bedeutungsvollen Interaktionen werden der Herzog und die Herzogin das reiche Erbe Kolumbiens erleben.“

Vermutlich geht es um gemeinsame Projekte oder auch eine Bewerbung als Austragungsort künftiger Invictus Games.

Offenbar ist die Zusammenarbeit mit Meghan Markle und Prinz Harry nicht ganz einfach

Später im Mai war Herr Kettler eine Schlüsselfigur beim dreitägigen Besuch des Herzogs und der Herzogin von Sussex in Nigeria und war an Harrys Seite, als er Regierungsbeamte in dem westafrikanischen Land traf. Seine Rolle bei der Tour dürfte ein Vorgeschmack auf seine berufliche Zukunft gewesen sein.

Prinz Harry und Meghan Markle sind bei vielen Fans sehr beliebt, doch als Arbeitgeber sind sie das offenbar weniger.
Prinz Harry und Meghan Markle sind bei vielen Fans sehr beliebt, doch als Arbeitgeber sind sie das offenbar weniger. © Rolf Vennenbernd/picture alliance/dpa |

Die sehr kurze Amtszeit Kettlers bedeutet offensichtlich Schwierigkeiten mit seinen Arbeitgebern. Damit wäre er nicht allein. Der Verschleiß der Sussexes seit ihrer Heirat im Jahr 2018 soll eta 18 Mitarbeiter betragen haben, wobei mindestens neun in ihrer Wahlheimat Kalifornien im Jahr 2020 für sie tätig wurden.

Auch die anstehende Reise erfordert von einem Stabschef viel Fingerspitzengefühl. Harry und Meghan reisen zwar auf Einladung der kolumbianischen Vizepräsidentin Francia Marquez, doch ist Kolumbien als Reiseland nicht ganz ungefährlich: „Es besteht das Risiko von Gewaltaktionen illegaler Gruppen in Mitleidenschaft gezogen oder zum Opfer von Gewaltkriminalität zu werden“, heißt es etwa auf der Seite des Außenministeriums Österreichs.

Harry hat aber auch mehrfach behauptet, dass Großbritannien zu gefährlich für seine Frau und seine Kinder sei, nachdem ihm die royalen Sicherheitszugeständnisse entzogen wurden, als das Herzogspaar seine Pflichten niederlegte. Die Debatte über die Finanzierung des Sicherheitsstandards geht so weit, dass König Charles (75) inzwischen jeden Anruf von Harry verweigert. Verwendete Quellen. dailymail.co.uk, people.com, thesun.co.uk, bmeia.gv.at

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