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Die Polizei hat neue Bilder von dem Ort veröffentlicht, an dem Rockmusiker Kurt Cobain (Archivbild vom 19. Februar 1992) sich umbrachte. Darauf sind auch eine Schachtel mit Drogenzubehör zu sehen.

20 Jahre nach seinem Tod

Kurt Cobain: Polizei veröffentlicht neue Fotos

Seattle - Knapp 20 Jahre nach dem Tod des Musikers Kurt Cobain hat die Polizei in der US-Stadt Seattle bislang unbekannte Fotos vom Tatort veröffentlicht.

Update vom 20. Februar 2017: Am heutigen Montag wäre Kurt Cobain 50 Jahre alt geworden. Ein Fan erinnert sich an das letzte Konzert von Nirvana mit Kurt Cobain in München.

Ein Beamter habe sich den Fall erneut angeschaut, da es immer wieder Spekulationen gibt, Cobain sei ermordet worden. „Wir wussten, dass der 20. Todestag ansteht und es dann ein großes Medieninteresse geben wird“, erklärte der zuständige Ermittler. Er habe aber keine neuen Erkenntnisse gewonnen. „Es ist ein Selbstmord. Es ist ein abgeschlossener Fall.“

Auch Zigaretten, eine Sonnenbrille und eine Brieftasche sind auf den Fotos zu sehen.

Die Bilder zeigen neben einer Sonnenbrille, Zigaretten und Geldscheinen vor allem Drogenzubehör wie einen Löffel und mehrere Nadeln. Man habe vier unentwickelte Filmrollen entdeckt, als die Selbsttötung kürzlich nochmals überprüft wurde, teilte die Polizei am Donnerstag (Ortszeit) auf ihrer Internetseite mit. Die Fotos sind unter anderem auf dem Online-Portal "USA Today" zu sehen.

Der Frontmann der „Grungerock“-Gruppe Nirvana hatte sich am 5. April 1994 im Alter von 27 Jahren mit einer Schrotflinte erschossen. Davor hatte er sich eine starke Dosis Heroin gespritzt.

Spendenaktion für Kurt-Cobain-Haus floppt

700.000 Dollar wollten Fans von „Nirvana“-Frontmann Kurt Cobain für ein Museum sammeln, doch daraus wurde nichts: Bis Donnerstagabend brachte eine Spendenaktion, die Ende Februar von einer Journalistin gestartet worden war, gerade einmal rund 250 Dollar (rund 180 Euro). Bis dahin hatten sich gerade sieben Spender beteiligt, die zwischen 5 und 100 Dollar gegeben hatten. Die Initiatorin will das Haus, in dem Cobain seine Kindheit verbrachte, in ein Museum verwandeln.

dpa

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