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Léa Seydoux plaudert aus dem Nähkästchen. Foto: Tristan Fewings

Kein Plan B

Léa Seydoux: "Kino oder gar nichts"

Die französische Schauspielerin hat sich in der Schule schwer getan. Deshalb ist sie froh, trotzdem ihren Platz in der Gesellschaft gefunden zu haben.

München (dpa) - Die Schauspielerin Léa Seydoux ("Grand Budapest Hotel", "Spectre") hatte nach eigenen Worten nie ein anderes Berufsziel. "Kino oder gar nichts, es gab keinen Plan B", sagte die 31-Jährige der deutschen Ausgabe der "Elle".

"Ich bin fürs Lernen und Studieren nicht gemacht." Sie habe im Schulsystem nie richtig Fuß fassen können, sei völlig untergegangen. Die Schauspielerei sei ein Weg aus dieser Angst gewesen, eine Übung in mehr Selbstbewusstsein. Die Liebe zum Kino sei mit 18,19 Jahren gekommen. "Das war mein Glück, denn auf diese Weise habe ich meinen Platz in der Gesellschaft gefunden."

Diesen Platz hat sie nun seit Jahren inne - nicht nur in der französischen Gesellschaft. Nach einem kleinen Auftritt in Quentin Tarantinos "Inglorious Basterds" (2009) folgten Rollen in internationalen Blockbustern wie "Mission: Impossible - Phantom Protokoll", "Grand Budapest Hotel" oder dem bisher letzten James Bond, "Spectre".

Ab dem 29. Dezember ist Seydoux im Drama "Einfach das Ende der Welt" im Kino zu sehen.

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