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Lars Eidinger findet Komödien über Hitler schwierig.

Schauspieler gegen Ironisierung des 3. Reichs

Lars Eidinger kann nicht über Hitler lachen

Berlin - Komödien über Hitler und den Nationalsozialismus kommen beim Publikum gut an. Für den Theater- und Filmschauspieler Lars Eidinger ist Ironisierung inzwischen aber schon "eine Seuche".

"Wir lachen viel zu viel über das Dritte Reich", sagte der 39-Jährige ("Alle anderen") in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin "Focus". "Ich kann darüber überhaupt nicht lachen. Ich finde auch Lachen kein probates Mittel dagegen. Lachen ist eine Form des Ausweichens - und diesem Thema darf man nicht ausweichen, dem muss man sich stellen."

Im Kino und Fernsehen gibt es immer wieder Komödien oder Satiren über den Nationalsozialismus und seine Folgen. In Dietrich Brüggemanns bitterbösem Film "Heil", der gerade in den Kinos angelaufen ist, geht es um Eitelkeiten, Erfolgsstreben und Eifersucht im Milieu der Neonazis. Für den Regisseur ist Humor ein gutes Mittel gegen rechte Umtriebe. Ein Film-Klassiker ist Charlie Chaplins "Der große Diktator" von 1940, der Adolf Hitler persifliert.

dpa

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