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Heiner Lauterbach.

Seine Meinung zu Gender-Theorien

Lauterbach: Mit Frauen in der Politik gäbe es weniger Kriege

München - Heiner Lauterbach gilt nicht als Feminist. Allerdings glaubt er, wenn Frauen mehr Macht hätten, es weniger Kriege gäbe. Außerdem hat er eine eindeutige Meinung zu Gender-Theorien.

Heiner Lauterbach (63) würde gerne mehr Frauen in der Politik sehen. „Bei den Männern habe ich immer Angst, dass sie dieser Affinität zu den Kriegsspielzeugen unterliegen“, sagte der Filmschauspieler („Männer“, „Frauen“) der „Süddeutschen Zeitung“ (Dienstag). „Ich stelle mir Männer immer als große amerikanische Majore und Herrscher vor, die an den Knöpfen sitzen und nicht draufdrücken dürfen. Das macht die dann völlig wahnsinnig. Da sind die Frauen weniger anfällig“, meinte Lauterbach.

Der lange für seine Macho-Sprüche bekannte Schauspieler findet Gender-Theorien, die die Unterschiede zwischen den Geschlechtern mehr als soziale Konstruktion denn als biologische Gegebenheit beschreiben, furchtbar. „Ich finde es praktisch - das gilt für Beziehungen, Ehen und auch Freundschaften -, wenn jeder das tut, was er besser kann. Zusammen bildet man eine Einheit“, sagte Lauterbach.

Lauterbachs neuer Film „Frauen“, bei dem in erster Linie drei Männer über Frauen reden, kommt an diesem Donnerstag ins Kino.

dpa

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