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Wegen einer Vaterschaftsklage wurde der Leichnam von Schachspieler Bobby Fischer aus dem Grab genommen. 

Leichnam von Schachspieler Fischer exhumiert

Reykjavik - Zweieinhalb Jahre nach dem Tod des US-Schachgenies Bobby Fischer ist sein Leichnam wegen einer Vaterschaftsklage in Island aus dem Grab genommen worden.

Wie der Internetdienst NFI am Montag berichtete, haben die Behörden in der Stadt Selfoss damit eine Anordnung des Obersten Gerichtshofes des Landes ausgeführt.

Jetzt soll mit einer DNA-Probe geklärt werden, ob der Anfang 2008 auf der Atlantikinsel gestorbene Fischer tatsächlich Vater eines Mädchens namens Jinky ist, wie deren philippinische Mutter Marilyn Young behauptet. Fischer war wenige Jahre vor seinem Tod isländischer Staatsbürger geworden und ist auf einem kleinen Friedhof bei Selfoss begraben. Er hatte 1972 bei einem legendären Match gegen den sowjetischen Schachspieler Boris Spasski in Islands Hauptstadt Reykjavik den Weltmeistertitel erobert.

dpa

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