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Lena Meyer-Landrut singt am 29. Mai für Deutschland beim Grand Prix d'Eurovision in Oslo.

Lena kickt Volksmusik-Stars vom Sendeplatz

Hamburg - Der Termin ist fix, die Halle gebucht, die Stars engagiert - doch wenn am 29. Mai der "Musikantenstadl" über die Bühne geht, wird die ARD das nicht senden. Super-Lena geht vor...

Wenn Andy Borg am 29. Mai den “Musikantenstadl“ in Davos präsentiert, strahlt ihn die mitproduzierende ARD nicht live aus. Der Grand Prix aus Oslo geht vor. Eine Planungs-“Panne“, die erklärbar ist.

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Der Termin ist seit langem fix, die Halle im schweizerischen Davos gebucht, die Show geht auch über die Bühne - doch die ARD kann den “Musikantenstadl“ am 29. Mai gar nicht senden. Grund: der Eurovision Song Contest aus Oslo hat Vorrechte. Und so trällern Moderator Andy Borg und seine Gäste zunächst nur im österreichischen und im Schweizer Fernsehen. Das Erste Deutsche Fernsehen strahlt die Sendung, die eine Koproduktion von TV-Anstalten aus drei Ländern ist, ungewöhnlicherweise nicht live aus, sondern zieht sie am 7. August nach.

Wie konnte es dazu kommen? “Die Termine des “Musikantenstadls“ stehen lange im Voraus fest. Der Termin für den Song Contest 2010 wurde erst später festgelegt“, sagte am Donnerstag ein ARD-Sprecher. Die für die ARD ungünstige Konstellation ist also auf die lange Vorbereitungszeit zurückzuführen. Veranstaltungshallen müssen frühzeitig gebucht werden. Eine Terminverschiebung war nicht mehr möglich.

Lena Meyer-Landrut im Porträt

Unser Star für Oslo! Lena Meyer-Landrut im Porträt

So lange sind also die Vorlaufzeiten: Seit Ende Mai 2009 steht fest, dass der Eurovision Song Contest 2010 nicht Mitte Mai - wie sonst - sondern erst Ende Mai über die Bühne geht. Damals hatten sich die EBU (European Broadcasting Union) und das norwegische Fernsehen NRK als Ausrichter darauf verständigt, dass das Finale am 29. Mai ausgestrahlt wird, das erste Halbfinale dementsprechend am Dienstag davor (25.5.) und das zweite Halbfinale am Donnerstag davor (27.5.).

Noch am Abend des 16. Mai 2009, als in Moskau der bombastische 54. Grand Prix d'Eurovision de la Chanson stattfand, war noch vom Termin 22. Mai 2010 die Rede gewesen. Um aber wohl nicht mit dem Endspiel der Fußball Champions League zu kollidieren, ist Europas Schlager- Wettbewerb ausgewichen. Das Fußball-Finale wiederum findet in diesem Jahr wegen der WM vorzeitig und ausnahmsweise an einem Samstag statt.

Bei der ARD gibt man sich gelassen, dass nun der “Musikantenstadl“ zunächst dem Pop-Ereignis aus Oslo, für das das norwegische Fernsehen etwa 25 Millionen Euro aufbringt, weichen muss: Die “Stadl“-Fans müssten ja auf die Sendung nicht verzichten, sondern bekämen sie am 7. August zu sehen, sagt der Sprecher - “also dann, wenn eigentlich Sommerpause ist. Das wird viele freuen.“

Lena nackt im Pool

Lena nackt - als Komparsin im Pool

Was die Einschaltquote angeht, so dürfte der 29. Mai der ARD mit Grand Prix und Lena auf jeden Fall mehr junge Zuschauer bringen als er es mit “Stadl“ und Borg getan hätte. Auch insgesamt dürften mehr Menschen das Erste einschalten. Während den “Stadl“ regelmäßig etwa fünf bis sechs Millionen Menschen gucken, zog der Eurovision Song Contest bereits vergangenes Jahr in Deutschland 7,33 Millionen Menschen vor den Fernseher. Nach all dem Hype um Lena und ihren Hit “Satellite“ werden dieses Jahr wahrscheinlich noch mehr zuschauen.

dpa

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