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Kristen Stewart will sich nicht öffentlich zu ihrer Sexualität äußern.

Keine Lust auf Outing

Bi oder nicht? Stewart will sich nicht festlegen 

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Hollywood - Lesbisch oder nicht? Das fragen sich derzeit viele bei "Twilight"-Star Kristen Stewart. Doch die Schauspielerin will sich nicht festlegen - und ist mit dieser Meinung nicht allein.

Rihanna, Cara Delevingne, Kristen Stewart - sie alle haben Beziehungen zu Männern und Frauen. Ein Coming-Out ist für diese Promidamen undenkbar. Sie wollen sich nicht zu ihrer Sexualität erklären. Dieses Phänomen ist neu. In den vergangenen Jahren haben sich immer wieder prominente Menschen wie "Ich bin schwul und das ist gut so" geoutet. Meist erntete eine solche öffentliche Bekennung zu seiner Sexualität großen Applaus. Wer sich öffentlich bekennt, traut sich was - so die Wahrnehmung.

"Googelt mich, ich verstecke mich nicht"

"Für mich würde sich sowas nicht richtig anfühlen", erklärt Kristen Stewart in der aktuellen Ausgabe der US-Zeitschrift "Nylon". Schon seit längerer Zeit brodelte die Gerüchteküche, der "Twilight"-Star könnte bisexuell sein. Kristens Mutter ließ dann schließlich die Blase platzen: Sie habe die Freundin ihrer Tochter getroffen, sagte sie dem britischen Mirror. Viele erwarteten daraufhin ein Coming-Out Stewarts. Doch das blieb aus. Sie wolle sich nicht festlegen, so die Schauspielerin und erklärte weiter: "Ich glaube, in drei oder vier Jahren wird es eine ganze Menge Leute geben, die es nicht für nötig halten werden, festzulegen, ob man homo- oder heterosexuell ist." Wer Genaueres über sie erfahren wolle, solle doch einfach ihren Namen bei Google eingeben, so die 25-Jährige.

Du kannst sein, wer du willst

Mit dieser Meinung ist Steward nicht allein. Miley Cyrus war mit ihrem Kollegen Liam Hemsworth verlobt, jetzt erwischte man sie beim Knutschen mit einem weiblichen Model. Popstar Rihanna war mit Musiker Chris Brown zusammen, wurde aber auch immer wieder mit Frauen wie Schauspielerin Michelle Rodriguez gesehen. Die Riege an jungen Frauen, die sich in ihrer Sexualität nicht festlegen wollen, findet immer mehr Gleichgesinnte. Ihr Credo: Du kannst sein, wer du sein willst, Männer oder Frauen lieben, hetero- oder homosexuell sein.

Vielleicht gehört es zu einem richtigen Star dazu, sich die Freiheit zu nehmen, nicht auf eine sexuelle Ausrichtung ausgelegt zu sein. Ob das Ganze zu einem neuen Trend wird, ist noch unklar. Das "klassische" Coming-out kommt in den Augen der Hollywood-Stars dagegen inzwischen eher altmodisch daher.

sb

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