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Mit dem Bus, an den sich Konstantin Wecker lehnt, hat er nicht etwa eine spirituelle Reise unternommen. Der Wagen war ein Requisit des Fernsehfilms "Lilly Schönauer - Die Hochzeit meiner Schwester".

Vom Buddhisten zum Christen und zurück

Was Konstantin Wecker zum Mystiker machte

München - Konstantin Wecker hat in spiritueller Hinsicht eine weite Reise hinter sich: Vor zwölf Jahren verließ er die katholische Kirche und wurde Buddhist. Doch das gilt nicht mehr.

Der Münchner Liedermacher Konstantin Wecker hat nach eigenen Worten über den Buddhismus zurück zum Christentum gefunden. „Dabei bin ich auf die Mystiker gestoßen“, sagte der 66-Jährige der evangelischen Wochenzeitung für Bayern „Sonntagsblatt“. Personen wie Meister Eckhart hätten ihn beeindruckt, „weil sie nicht dogmatisch sind, sondern Religion 'er-leben'“, bekannte der Künstler, der vor zwölf Jahren wegen der Vatikanbank die katholische Kirche verlassen hatte. „Ich konnte die mafiösen Strukturen, die dort herrschten, nicht mehr mittragen.“

Zu seiner großen Verwunderung habe der neue Papst diese Strukturen jetzt zerschlagen „- wenn man das aus der Ferne beurteilen kann“, fügte Wecker hinzu. In die Kirche wieder eintreten werde er aber wohl nicht. „Da müsste zuerst mal eine Päpstin her“. Der Musiker bezeichnete sich in dem Interview als religiös, „wenn auch vielleicht nicht im klassischen Sinn“. Als Intellektueller sei er „erst mal Agnostiker - in manchen Fällen auch Atheist“. Er könne es „nicht mehr hören, wenn jemand versucht mir zu erklären, was Gott will“. Oft gehe es dabei nur um Macht.

Dass er ein religiöser Mensch sei, wisse er, wenn er die Musik von Mozart höre, erläuterte Wecker. „Ich spüre dann etwas, was außerhalb unseres Wissens und unserer rationalen Möglichkeiten liegt.“ Anderen Menschen passiere dies in der Meditation oder im intensiven Gebet. Die Reduzierung auf das rein Materielle könne er nicht akzeptieren. „Allein darum war ich nie Marxist.“ Ohne Spiritualität könnten die Menschen keine gerechte Gesellschaft schaffen.

kna

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