+
Mit einer spektakulären Show - und vielen Promis - wurde am Samstagabend der Lifeball in Wien eröffnet.

Superstars bei Charity-Event gegen Aids

1001 Star: Wien feiert glamourösen Life Ball

Wien - Die Star-Dichte lässt den Opernball alt aussehen: Für den Kampf gegen Aids hat der schrill-glamouröse Life Ball Dutzende Promis nach Österreich gelockt.

Bärtige Bauchtänzerinnen, Aladdins mit Bodypaint und ein 78-jähriger Flaschengeist: Für den Life Ball 2013 in Wien ist die US-Schauspielerin Barbara Eden wieder in ihre legendäre Rolle als „Bezaubernde Jeannie“ geschlüpft. „Bevor mich mein letzter Meister aus der Flasche ließ, war ich 2000 Jahre darin“, scherzte sie im bauchfreien Originalkostüm in Anspielung auf ihre berühmte 1960er-Jahre-Serie mit Larry Hagman.

Neben Eden lockte das spektakulär-schrille Charity-Event für den Kampf gegen Aids am Samstag viele weitere internationale Stars wie Ex-US-Präsident Bill Clinton, Sänger Elton John oder die zweifache Oscar-Gewinnerin Hilary Swank in die österreichische Hauptstadt. Das Motto diesmal: „1001 Nacht - Es braucht die Nacht, um die Sterne zu sehen.“ Während viele Gäste themengerecht und trotz kalter Temperaturen leicht bekleidet kamen, entschieden sich die Stars meist für klassische Abendgarderobe.

Neuer „Meister“ des zwinkernden Flaschengeistes Barbara Eden wurde der Life-Ball-Organisator Gery Keszler, der seit 1993 mit seinem Sommerball Millionensummen für den guten Zweck sammelt. Er wünschte sich von der Blondine unter anderem erschwingliche Therapien für HIV-Infizierte weltweit, Abbau von Homophobie und die Verhinderung der HIV-Übertragung von Müttern auf Kinder. „Wenn wir HIV-positive Menschen alleine lassen, dann können wir Aids nie hinter uns lassen“, betonte Elton John. Heute müsse niemand mehr an Aids sterben, aber es brauche mehr Engagement, forderte Clinton.

Promis feiern 1001 Nacht: So war der Life Ball 2013!

Promis feiern 1001 Nacht: So war der Life Ball 2013!

Bei der Eröffnung setzten sich unter anderem auch die schwangere Black-Eyed-Peas-Sängerin Fergieund Bollywood-Ikone Aishwarya Rai für den guten Zweck ein. „Ich habe in den 1980er Jahren einige Freunde durch Aids verloren“, begründete Schauspielerin Melanie Griffith im weißen Kleid ihre Teilnahme. Der Künstler Gottfried Helnwein sagte, seine Bilder seien ja eher monochrom, aber vielleicht ändere er nach diesem Abend seine Arbeitstechnik: „Ich bin noch im Culture-Shock, weil hier alles so bunt ist.“

Schauspielerin Carmen Electra kam im eleganten schwarzen Glitzerkleid und bekannte, dass sie auf „böse Jungs“ stehe: „Und die mögen mich.“ Kelly Osbourne brachte ihren Verlobten Matthew Mosshart mit. Klassik-Star Anna Netrebko erschien in einer Art silbernem Glitzerkaftan mit millionenteurem Schmuck und lauschte ihrem Partner: Der Sänger Erwin Schrott trug einen selbstkomponierten „Life-Tango“ vor.

So etwas wie den Life Ball gebe es nur in Wien, es sei ein einzigartiges Event, schwärmte Model Karolina Kurkova im schwarzen Anzug: „Und ich war bei vielen!“ Sie machte wie ihre Kolleginnen Eva Padberg und Sara Nuru bei der Eröffnung bei einer großen Modeschau des italienischen Designers Roberto Cavalli mit. Das Feiern habe eine tiefere Bedeutung, das sei „der“ Ball in Wien, schwärmte Swank: „Es gibt ja noch einen, aber über den wollen wir jetzt nicht reden“, so der Stargast des vergangenen Opernballs.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Klare Kampfansage: Sophia Thomalla will Carolin Kebekus eine reinhauen
It-Girl Sophia Thomalla (28) nimmt kein Blatt vor den Mund und sagt stets gerade heraus, wie sie denkt. Mit Komikerin Carolin Kebekus (38) hat sie scheinbar noch eine …
Klare Kampfansage: Sophia Thomalla will Carolin Kebekus eine reinhauen
Jette Joop begleitet bei RTL II Existenzgründerinnen
Gegen alle Widerstände: Die Modedesignerin will in einer fünfteiligen Reality-Doku Frauen begleiten, die ihre Jobs aufgeben, um sich selbständig zu machen.
Jette Joop begleitet bei RTL II Existenzgründerinnen
Abenteuer Autokino: Es fahren wieder mehr drauf ab
Rätsel: Wo ist das? Man hat es schön gemütlich, ist aber nicht zu Hause. Man ist mit vielen zusammen, und doch zu zweit allein. Keiner quatscht dazwischen oder versperrt …
Abenteuer Autokino: Es fahren wieder mehr drauf ab
Skurrile Spitznamen: So nennen sich die Royals hinter verschlossenen Türen
Auch die Royals sind zuhause ganz normale Menschen mit ganz normalen Spitznamen. Fernab der Öffentlichkeit nennen sie sich unter anderem sogar „Würstchen“.
Skurrile Spitznamen: So nennen sich die Royals hinter verschlossenen Türen

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.