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Der ehemalige Außenminister Hans-Dietrich Genscher (l) und der Musiker Udo Lindenberg unterhalten sich am Mittwoch in Berlin auf der Premiere des neuen Musicals "Hinterm Horizont" im Theater am Potsdamer Platz.

Lindenberg-Musical: Schaulaufen der Promis

Berlin - Bei der Premiere des Musicals "Hinterm Horizont" mit der Musik von Udo Lindenberg gaben sich zahlreiche Prominente aus Film und Politik auf dem roten Teppich die Ehre. Wir zeigen die schönsten Bilder.

Das Musical “Hinterm Horizont“ mit der Musik von Udo Lindenberg hat am Donnerstagabend in Berlin seine Premiere gefeiert. Unter den Gästen der Vorstellung im Theater am Potsdamer Platz waren zahlreiche Prominente aus Film und Politik. Udo Lindenberg wurde auf dem roten Teppich mit einem goldenen Trabi vorgefahren, eskortiert von einem Trabi der DDR-Volkspolizei mit Blaulicht. “Hinterm Horizont“ erzählt eine Liebesgeschichte zwischen Ost- und Westdeutschland, die in der 80er Jahren zu Mauerzeiten beginnt und bis in das wiedervereinigte Deutschland reicht.

Zusammen mit Lindenberg posierten der frühere westdeutsche Außenminister Hans-Dietrich Genscher (FDP) und der letzte DDR- Ministerpräsident Lothar de Maizière (CDU) auf dem roten Teppich für die Kameras, beides führende Politiker aus der Zeit der Wiedervereinigung. Genscher sagte, er sei extra wegen des Musical- Themas und wegen Lindenberg zur Premiere gekommen. “Udo, das ist ein toller Kerl.“ De Maizière meinte: “Das Stück hat den Ton getroffen, es ist keine Verharmlosung, die Repression der Stasi ist realistisch dargestellt. Es fängt auch viel von der Tragik des Lebens in der DDR ein.“

Lindenberg-Musical: Schaulaufen auf dem roten Teppich

Lindenberg-Musical: Schaulaufen auf dem roten Teppich

Aus der Politik waren auch die Stasiunterlagen-Beauftragte Marianne Birthler, der Linke-Fraktionsvorsitzende Gregor Gysi sowie der Berliner Kultur-Staatssekretär André Schmitz im Theater. “Der Sonderzug nach Pankow war ein einzigartiger Hit in der DDR“, meinte Gysi. Walter Momper (SPD), beim Mauerfall Regierender Bürgermeister von Berlin, sagte: “Der Sonderzug nach Pankow hat die tiefe Sehnsucht gezeigt, zusammen zu sein. Da hat uns Udo aus der Seele gesprochen und denen in der DDR auch.“

Gut vertreten war auch die Filmszene, unter anderem mit Otto Sander, Wim Wenders, Joachim Król, Katja Riemann, Martina Gedeck, Ulrich Tukur und Peter Lohmeyer, der mit seiner Frau, der Köchin Sarah Wiener erschien. Der Boxer Axel Schulz sagte über das Musical und seine Ehe mit einer Frau aus West-Deutschland: “Das ist unsere Geschichte heute.“

dpa

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