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Lindsay Lohan kann sich auch mit einem Schuldbekenntnis nicht einer Gefängnisstrafe entziehen.

Lindsay Lohan muss vermutlich ins Gefängnis

Los Angeles - Ein Schuldbekenntnis kann die wegen Schmuckdiebstahls angeklagte US-Schauspielerin Lindsay Lohan nach den Worten des Richters nicht vor einer Gefängnisstrafe bewahren.

Bei einer Anhörung in Los Angeles machte Richter Keith Schwartz dem Filmstar am Mittwoch klar: “Wenn Sie sich vor mir schuldig bekennen, wenn der Fall von mir behandelt wird, gehen Sie ins Gefängnis.“ Damit hat die 24-jährige Lohan wohl keine andere Wahl, als sich einem Prozess um die Halskette im Wert von etwa 2500 Dollar zu stellen.

Lohans Anwältin hatte vor der öffentlich übertragenen Anhörung durchblicken lassen, dass sie mit der Staatsanwaltschaft über eine Abmachung verhandeln wolle. Lohan würde sich unter Umständen schuldig bekennen, wenn ihr im Gegenzug eine Gefängnisstrafe erspart bliebe, sagte die Anwältin Shawn Chapman Holley dem US-Sender CNN. Solche als “Plea Deal“ bekannten einvernehmlichen Absprachen zwischen Anklage und Verteidigung kommen in den USA häufiger vor.

Lohan hatte bei der ersten Anhörung vor Gericht auf “nicht schuldig“ plädiert. Damit wies sie den Vorwurf der Staatsanwaltschaft zurück, in einem Schmuckladen eine Goldkette entwendet zu haben. Es ist die bisher schwerwiegendste Anklage gegen Lohan, die seit einer Trunkenheitsfahrt im Jahr 2007 mehrere Male im Gefängnis und wiederholt auf Entzug war. Die Schauspielerin hat immer noch Bewährung.

Der nächste Gerichtstermin zur Anklage wegen Diebstahls ist am 10. März. Derweil bahnt sich nach einem Bericht des “People“-Magazins neuer Ärger für den Filmstar an: Lohan war am Montagabend am Steuer eines Porsche mit knapp 100 Sachen auf einer Straße gestoppt worden, auf der sie höchstens 60 Kilometer pro Stunde fahren durfte.

dpa

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