Luxushotel in Italien verbietet Selfies

Rom (dpa) - Ein bei Promis beliebtes Luxushotel in der Toskana verbietet Selfies. Das sei nicht nur zum Schutz der Stars sondern aus Respekt vor allen Gästen, sagte der Direktor des Hotels Byron, Salvatore Madonna.

Generell ruft das Hotel in Forte dei Marmi zum moderaten Gebrauch von Smartphones auf: Im Restaurant sollten die Telefone ausgeschaltet und in öffentlichen Bereichen auf lautlos gestellt werden. Selfie-Stangen sollen an der Rezeption abgegeben werden. Eine "Anti-Selfie-Polizei" soll aufpassen, dass die Regeln - die in den öffentlichen Bereichen gelten - befolgt werden.

Aus Angst, per Selfie von Gästen abgelichtet zu werden, habe Supermodel Naomi Campbell ihn gebeten, den Gästen die Smartphones abzunehmen, erzählt Madonna der Zeitung "La Repubblica". "Aber ich habe ihr gesagt, dass ich das nicht kann."

Er sei nicht gegen neue Technologien. "Aber sie muss moderat verwendet werden. Man muss dahin zurückkehren, die Einfachheit und die Schönheit der Orte zu genießen, die uns umgeben, ohne zu dick aufzutragen."

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Neue Diskretion bei Chanel in Paris
Ziemlich privat geben sich die Pariser Haute-Couture-Schauen. Statt schneller, höher, weiter heißt es leiser, konzentrierter und diskreter. Vielleicht ein neuer …
Neue Diskretion bei Chanel in Paris
Oscar-Nominierungen 2017: „Toni Erdmann“ hat es geschafft
Los Angeles - Am Dienstagnachmittag wurden die Nominierungen für die diesjährige Oscar-Verleihung bekannt gegeben. Ein deutscher Film ist nominiert. „La La Land“ räumt …
Oscar-Nominierungen 2017: „Toni Erdmann“ hat es geschafft
Vaterfreuden bei Mel Gibson: Kind Nummer neun ist da
Los Angeles - Der US-amerikanisch-australische Filmregisseur Mel Gibson ist zum neunten Mal Vater geworden. Seine Lebensgefährtin Rosalind Ross habe einen kleinen Jungen …
Vaterfreuden bei Mel Gibson: Kind Nummer neun ist da
Fürst Albert unterwegs für Schutz der Ozeane
Fürst Albert von Monaco macht auf der Wassersportmesse "Boot" den Meeresschutz zum Thema.
Fürst Albert unterwegs für Schutz der Ozeane

Kommentare