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Madonna lässt tief blicken.

Pop-Queen lässt tief blicken

Madonna postet Intim-Frisur mit politischer Botschaft

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New York - Madonna weiß nach wie vor, wie man Aufmerksamkeit erregt. Die Pop-Queen hat eine neue Frisur - allerdings nicht auf dem Kopf. Dahinter steckt eine politische Botschaft.

Wenn man Madonna eines nicht vorwerfen kann, dann ist es übertriebene Schüchternheit. Die Pop-Ikone hat noch nie aus ihrem Herzen eine Mördergrube gemacht, und auch mit ihren 58 Jahren zeigt sie noch immer gerne, was sie optisch zu bieten hat. Ihre jüngste Aktion ist allerdings selbst für ihre Verhältnisse ganz schön extrem.

Die US-Musikerin hat die Haare schön (wobei „schön“ relativ ist). Gemeint ist nicht etwa ein neuer Schnitt auf dem Kopf, sondern einer „untenrum“. 

Auf einem Bild auf ihrem Instagram-Profil ist in Nahaufname eine Hand zu sehen, die ein Höschen provokant herunterzieht. Zum Vorschein kommt: ein Nike-Symbol, das sogenannte „Swoosh“, direkt über ihrem Allerheiligsten. „Just do it!“ zitiert sie dazu den Slogan der Marke.

Nun sind Intimfrisuren ja immer Geschmackssache: Während die einen auf Wildwuchs stehen oder nur „die Hecke trimmen“, bevorzugt frau nicht zuletzt in Amerika seit längerem den Kahlschlag. Macht der Megastar jetzt also vielleicht Werbung für den Sportartikel-Hersteller? Oder will sie mal wieder einen modischen Trend setzen?

Nein. Madonna hat das Rasiermesser aus einem ganz anderen Grund an dieser heiklen Stelle angesetzt. Sie setzt ein politisches Zeichen mit dem haarigen Symbol, denn sie will andere Frauen auffordern, so wie sie am „Marsch der Frauen auf Washington“ teilzunehmen. 

Bei der Protestaktion, die als Facebook-Event begann, sind am 21. Januar - dem Tag also, nachdem Donald Trump in das Amt des US-Präsidenten eingeführt wurde - die Amerikaner aufgefordert, Stellung für soziale Gerechtigkeit und Menschenrechte zu beziehen. Prominente wie die Komikerin Amy Schumer, TV-Satirikerin Samantha Bee und die Schauspielerin Olivia Wilde haben bereits zugesagt. Madonna selbst hatte sich ja, wie viele andere Promis auch, bereits im Wahlkampf als Clinton-Fan geoutet.

In den über 4600 Kommentaren zu dem Foto werden einige Zweifel laut, ob darauf wirklich Madonnas Intimbereich zu sehen ist, und bei weitem nicht jeder findet das Motiv wirklich toll. Aber eines muss man der Pop-Queen lassen: Wenn sie Aufmerksamkeit erregen wollte, hat sie das hiermit mal wieder geschafft.

hn

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