Mama stiehlt der Tochter die Show

- Es war kein leichter Abend für Naike Rivelli. Einerseits war die Anwesenheit ihrer Mutter wichtig, um den Film "Das Jesus Video" medienwirksam in Szene zu setzen. Andererseits stahl der italienische Weltstar natürlich allein durch seine Anwesenheit ausgerechnet am Abend der Premiere im Sendlinger-Tor-Kino ihrer Tochter die Show. So war es dann auch nicht verwunderlich, dass der Tochter, die immerhin in dem zweiteiligen Fernsehfilm ihre erste große Hauptrolle spielte, irgendwann der Kragen platzte!

<P> "Meine Mutter hat keine Rolle in diesem Film", zischte sie die Journalisten verärgert an, die Ornella Muti umschwärmten wie die Motten das Licht. </P><P>Immer wieder wandte Naike Rivelli, die den Mädchennamen ihrer Mutter trägt, sich Hilfe suchend an ihren frisch gebackenen Ehemann und Filmpartner Manou Lubowski. "Ich bin nicht dein Agent", meinte der nur achselzuckend. "Damit musst du schon selber klarkommen." Währenddessen verströmte Ornella Muti trotz des Regens ihren ganzen italienischen Charme auf dem roten Teppich vor dem Kino.</P><P> Ihr Outfit, erklärte sie auf Englisch der verzaubert gaffenden Menge, ein bunter Hosenanzug und eine bodenlange schneeweiße Strickjacke, habe sie heute beim Schlendern in einer Münchner Boutique entdeckt. Eine deutsche Designerin, ergänzte die in Rom lebende Schauspielerin und zwinkerte mit ihren smaragd-grünen Augen. "Dafür, dass die schon 48 Jahre alt ist, schaut die aber immer noch extrem gut aus", bemerkte ein Autogramm-Jäger verblüfft. Auch der Rapper Bürger Lars Dietrich war beim Anblick der Italian Beauty sichtlich geblendet. <BR><BR>Wer aber geglaubt hatte, dass Ornella Muti extra nach München gereist ist, um ihre Tochter mit deutscher Synchronstimme drei Stunden lang im Kino zu bewundern, hat sich geirrt. Kurz nachdem die Lichter im Kinosaal ausgingen, schlichen sich Mutter und Tochter hinaus. Leider konnte Ornella Muti nicht erfahren, wie die Geschichte ausgeht, in der Naike Rivelli eine junge Israelin spielt, die mit einem Archäologiestudenten (Matthias Koeberlin) eine 2000 Jahre alte Leiche entdeckt und eine Gebrauchsanweisung einer Videokamera. </P><P>Schon bald ist den beiden klar: Der Tote ist ein Zeitreisender, der Jesus Christus filmen wollte. Stattdessen saßen beide in der benachbarten Cocktailbar Hiscox um die Ecke, schlürften Apfelschorlen und konnten endlich einmal in Ruhe Mutter-Tochter-Gespräche führen, ohne dabei fotografiert zu werden. Pünktlich, kurz vor Ende des Films stahlen die beiden sich wieder mit Unschuldsmiene auf ihre Kinoplätze. Wie würde das auch aussehen, wenn die Hauptdarstellerin auf ihrer eigenen Premiere fehlt. <BR><BR>Sendetermin für "Das Jesus Video" ist am Donnerstag, 5. und am Freitag, 6. Dezember, jeweils 20.15 Uhr auf Pro Sieben. <BR></P> 

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