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Mario Adorf

So definiert er Heimat

Mario Adorf fühlt sich als Deutscher

München - Charakterdarsteller Mario Adorf (83) ist in Zürich geboren, sein Vater ist Italiener. Doch seit seiner Zeit als Jungschauspieler in Italien fühlt er sich als Deutscher.

„Je länger ich dort war, desto stärker wurde das Heimatgefühl, dieses Bewusstsein: Ich bin Deutscher“, sagte der Sohn einer Deutschen und eines Italieners der „Süddeutschen Zeitung“ („SZ“/Samstagsausgabe) in einem Interview zum Thema „Heimat“. „Dieses Gefühl hat nichts damit zu tun, dass man da leben oder begraben werden will, überhaupt nicht“, sagte Adorf. „Es ist etwas anderes. Ein Heimatgefühl. Keine Tatsache.“ In Italien habe er sich wie ein „deutscher Fremdarbeiter“ gefühlt. „Meine italienische Heimatsuche, nach meiner zweiten Heimat sozusagen, die ist fehlgeschlagen.“

Adorfs neuer Film „Der letzte Mensch“ kommt am 8. Mai ins Kino. Darin spielt er einen Auschwitz-Überlebenden, der nicht beweisen kann, dass er Jude ist, weil alle seine Familienmitglieder umgebracht wurden.

dpa

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