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Mario Adorf 2015 auf der Buchmesse in Frankfurt am Main. 

Mahnende Worte des Schauspielers

Mario Adorf: "Ich bin verliebt in Europa"

Ingelheim - Er macht sich Sorgen um unsere Demokratie. Der Schauspieler und überzeugte Kosmopolit Mario Adorf warnt vor Rattenfängern.

Der Schauspieler Mario Adorf wünscht sich in der gegenwärtigen Lage mehr bürgerliches Engagement. "Die Demokratie ist ein zartes Pflänzchen", sagte der 86-Jährige am Montagabend der Deutschen Presse-Agentur.

Zu lange sei angenommen worden, dass die freiheitliche Ordnung jetzt für immer angekommen sei. "Nein", sagte Adorf, "wir müssen für die Demokratie kämpfen, wenn jetzt der Populismus hochkommt." Es dürfe nicht zugelassen werden, dass alles schlecht gemacht werde "und so viele Menschen den Rattenfängern folgen". 

Auch die verbreitete EU-Skepsis macht Adorf Sorgen, der in Ingelheim an einem Abend der Wormser Nibelungen-Festspiele teilnahm. "Ich bin in Zürich geboren, mein Vater ist Italiener und ich bin seit über 30 Jahren mit einer französischen Frau verheiratet", sagte Adorf und fügte hinzu: "Ich bin verliebt in Europa."

dpa

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