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Markus Kavka , sein neues Projekt soll Menschen die Rock-und Popkultur näher bringen

Markus Kavka: Neues Musikmagazin

Hamburg - Der bekannte Musikjournalist Markus Kavka präsentiert eine neue Musikshow auf Kabel eins. Internationale Stars, wie Bono oder Martin Gore werden bei ihm zu Gast sein.

Markus Kavka ist einer der bekanntesten und profiliertesten Musikjournalisten. Seit über einem Jahrzehnt ist er der Viva- und MTV-Generation als Moderator und Interviewer mit Tiefgang und lakonischem Witz bekannt. Mit seinem neuen Musikmagazin “Number One!“ bei Kabel eins will der 42-Jährige nun ein breiteres Publikum für sich und die Rock-Pop-Musik gewinnen.

In sieben einstündigen Musik-Dokumentationen interviewt und porträtiert Kavka jeweils am Mittwochabend internationale Stars: Von U2-Frontmann Bono und Jon Bon Jovi über Depeche-Mode-Kopf Martin Gore sowie die Bee- Gees-Brüder Barry und Robin Gibb bis zu Marius Müller-Westernhagen, Metallica-Chef James Hetfield und Phil Collins. In der Auftaktsendung am Mittwoch (22.20 Uhr) zeigt er Bono in entspannter Interview-Atmosphäre - obwohl die Umstände alles andere als entspannt waren. “Bono kam 20.20 Uhr, und 20.45 Uhr musste er schon wieder auf die Bühne. Ich habe die ganze Zeit während des Interviews mit einem Auge auf meine Uhr geguckt und immer wieder gesagt: “Wir müssen dich entlassen!““, erzählt Kavka.

Bono ganz entspannt

Doch Bono habe sich nicht aus der Ruhe bringen lassen und weiter geplaudert. “Kurz vor dem Auftritt kam sein Manager Paul McGuinness reingestürmt und hat die Typen von der Plattenfirma angemotzt. Bono sagte wie ein kleiner Junge: “Schimpft ihn nicht! Ich bin schuld!“.“ Doch das einstündige Magazin ist keine reine Interviewsendung.

Kavka will den Zuschauern die Geschichte der Bands und Musiker nahebringen, von ihren ersten Auftritten in kleinen Clubs bis zum großen Durchbruch, die wichtigen Schauplätze gehören auch dazu. “U2 beispielsweise habe ich in Berlin getroffen, Zeitzeugen der Band in Dublin und im Anschluss war ich in L.A. unterwegs“, berichtet Kavka. Bei den Interviews hätten die Musiker auch für ihn Unbekanntes preisgegeben: So erzählte Jon Bon Jovi von seiner Arbeit als Studioassistent in New York, wo er an einer Platte mit Weihnachtssongs zur Star-Wars-Saga beteiligt war - und Martin Gore bekennt, dass er nie ein Musikstar werden wollte: “Ich finde es immer noch sehr merkwürdig, dass wir so populär sind. Es ist ein echt seltsames Phänomen.“

dpa

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