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Marlene Dietrich.

Streit um Videos

Marlene Dietrich-Ausstellung klagt gegen YouTube

München - Die Marlene Dietrich Collection Berlin (MDCB) klagt vor dem Oberlandesgericht München gegen YouTube. Es geht um zahlreiche Videos, die den einstigen Weltstar zeigen.

Die Online-Videoplattform soll es unterlassen, insgesamt 40 Videoaufnahmen mit der Dietrich in Deutschland zugänglich zu machen.

Der Urheberrechtsstreit begann am Donnerstag. In erster Instanz hat die MDCB den Rechtsstreit weitgehend verloren. Denn die Künstlerin habe 1937 die deutsche Staatsangehörigkeit verloren. Die MDCB ist eine Gesellschaft zum Schutz von Persönlichkeit und Lebenswerk der verstorbenen Diva und unterhält eine Dauerausstellung in der „Deutschen Kinemathek. Museum für Film und Fernsehen“ in Berlin.

Im vorliegenden Fall kann für Marlene Dietrich der eingeklagte urheberrechtliche Schutz nur eingeschränkt gelten. Das Münchner Landgericht untersagte YouTube lediglich die Verbreitung der Dietrich-Interpretation von „Lili Marleen“ bei einem Auftritt im New London Theater 1972. Die übrigen Videoclips mit Konzerten, Interviews und Homestorys blieben zugänglich. Gegen die Entscheidung hatten beide Parteien Berufung eingelegt.

dpa

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