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Matt Damon als Max in einer Szene des Kinofilms "Elysium" (undatierte Filmszene). Der Sci-Fi-Streifen soll am 22. August 2013 in die deutschen Kinos kommen.

So bekam er einen Action-Körper

Matt Damon: Täglich vier Stunden Training

Berlin - Für seine Rolle im Film "Elysium" musste sich Matt Damon einen Action-Körper antrainieren. Dafür schwitzte er täglich vier Stunden im Fitness-Studio. Doch das war nicht seine einzige Strategie.

Hollywoodschauspieler Matt Damon (42) hat für seinen neuen Film „Elysium“ bis zu vier Stunden täglich im Fitness-Studio verbracht und Muskeln aufgebaut. „Spezielle Nahrung, Fitness-Studio und Gewichtheben“ - so habe er sich für den Science-Fiction-Thriller die richtige Actionfilm-Figur antrainiert, verriet Damon am Montagabend in Berlin. Das harte Training habe auch Folgen für die Freizeit nach Drehschluss gehabt: „Leider konnten wir kein Bier nach den Drehtagen trinken, weil wir in Form bleiben mussten“, so der Star der „Bourne“-Thrillerreihe. Ein paar Monate nach Ende der Dreharbeiten sei dann wieder der „normale“ Matt zum Vorschein gekommen.

In „Elysium“ kämpft Matt Damon als Max mit kahlgeschorenem Kopf gegen die Übermacht der Superreichen. Im Jahr 2154 ist die Welt zweigeteilt: Unten auf der überbevölkerten, im Chaos versinkenden Erde kämpfen die Menschen ums Überleben. Es herrschen Hunger, Krankheiten und Krieg. Oben auf einer Raumstation namens Elysium leben die Wohlhabenden im Luxus.

"Elysium": Dreharbeiten auf einer Müllkippe

Immer mehr Menschen wollen vor Armut und Kriminalität auf der Erde auf die Raumstation flüchten. Doch die Reichen, angeführt von Ministerin Delacourt (Jodie Foster), schotten ihr Refugium ab. Max will gegen diese Ungerechtigkeit kämpfen. Dafür lässt er sich zu einem ziemlich schlagkräftigen Maschinen- und Computermensch umoperieren.

Gedreht wurde die düstere Zukunftsvision an zwei ganz gegensätzlichen Orten, wie der per Satellit aus Los Angeles zugeschaltete Regisseur Neill Blomkamp („District 9“) erzählte. Die Szenen für das reiche Elysium entstanden im kanadischen Vancouver. Für die auf der verwüsteten Erde spielenden Szenen wurde unter anderem in den armen Außenbezirken von Mexiko-Stadt gedreht, zum Beispiel auf einer riesigen Müllkippe.

Damon dreht in Berlin und Babelsberg derzeit zusammen mit George Clooney auch den Film „The Monuments Men“ über ein Team von Kunstexperten, das Ende des Zweiten Weltkrieges von den Nazis geraubte Kunstwerke aufspürt. „Elysium“ startet in Deutschland am 22. August in den Kinos.

dpa

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