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Matthew McConaughey.

„Hat zu Unrecht einen schlechten Ruf“

Matthew McConaughey bekennt sich zum Egoismus

Los Angeles - Hollywood-Star Matthew McConaughey steht Egoismus durchaus positiv gegenüber. "Egoismus hat zu Unrecht einen schlechten Ruf", sagte der Oscar-Preisträger.

Um etwas zu leisten und von anderen Leuten geschätzt zu werden, müssten auch Entscheidungen getroffen werden, die auf einem gewissen Egoismus basierten, sagte der 47-Jährige dem Magazin "Focus".

Seine Auszeichnung mit dem Oscar im Jahr 2014 habe sein "Selbstbewusstsein gestärkt" - und ihn bestärkt, "weiter egoistisch zu sein". Seit er sich entschieden habe, mit seinen "Projekten persönlicher zu werden, statt immer darauf zu achten, was alle anderen wollen", habe er beruflich sehr viel mehr Erfolg.

Egoismus sei auch notwendig, "um ein erfolgreicher Philanthrop zu werden", sagte der Schauspieler, der das Kinderhilfswerk The JK Livin Foundation gründete und etliche wohltätige Projekte unterstützt. Egoismus fängt für den dreifachen Vater damit an, "dass man Entscheidungen trifft, mit denen man sich auch am nächsten Tag noch gut fühlt". Er habe in den vergangenen 47 Jahren "hart daran gearbeitet, nirgendwo verbrannte Erde zu hinterlassen".

AFP

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