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Matthias Brandt ging die Berühmtheit seines Vaters eher auf die Nerven.

Trotz berühmtem Vater

Matthias Brandt sieht nichts Besonderes in seiner Kindheit

Berlin - Für den Schauspieler Matthias Brandt (54) war es nichts Besonderes, als Sohn von Bundeskanzler Willy Brandt aufzuwachsen.

„Die Besonderheit wird ja von außen herangetragen. Mir ging das eher auf die Nerven, so herausgehoben zu werden aufgrund einer Tatsache, für die ich nichts konnte“, sagte er („Polizeiruf 110“) der „Süddeutschen Zeitung“ (Samstag). Die angebliche Besonderheit, als Kind eines bekannten Politikers aufzuwachsen, sei auch überbewertet. „Wäre ich in eine andere Umgebung hingeboren, wäre ich letztlich genauso geworden.“

Brandt hat ein Buch („Raumpatrouille“) über seine Kindheit in Bonn geschrieben, das jetzt erschienen ist. Darin spielt der berühmte Vater eher eine Nebenrolle: „Es ist ja kein Buch über meinen Vater.“ Es gehe um kindliche Wahrnehmung - „und in der kommt in meinem Fall unter anderem Willy Brandt vor“.

dpa

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