McCartney schlägt Sting bei britischen Klassik-Musikpreisen

Musikpreis: - London - Das Rennen um den britischen Klassik-Musikpreis für das beste Album haben zwei Popstars unter sich ausgemacht. Gewinner wurde am Donnerstagabend in London Paul McCartney.

Mit dem Oratorium "Ecce Cor Meum", zu dem der Ex-Beatle von seiner Frau Linda inspiriert worden war, setzte er sich gegen Stings Albums "Songs from the Labyrinth" und acht andere Kandidaten durch.

An seinem Album mit festlicher Chormusik hatte McCartney acht Jahre gearbeitet. Das bereits vierte Klassikalbum des 64-jährigen Mitbegründers der Beatles war vom Magdalen College der Oxford University in Auftrag gegeben worden. "Es wurde begonnen, als Linda noch lebte und wir beide das Magdalen College besuchten. Deshalb flossen meine Gefühle für sie in die Komposition ein", sagte McCartney beim Verkaufsstart des Albums im vergangenen September.

Nachdem Linda 1998 an Brustkrebs starb habe er die Arbeit an "Ecce Cor Meum" lange Zeit nicht fortsetzen können. "Viel von ihrem Geist ist in dieser Musik." Das Publikum in der Londoner Royal Albert Hall bedachte McCartney bei der Vergabe des Classical Brit Awards mit starkem Beifall.

Zu den anderen Gewinnern gehörten die Berliner Philharmoniker mit Chefdirigent Sir Simon Rattle. Sie holten sich mit der Aufnahme von "The Planets Suite" des Komponisten Gustav Holst den Preis für die beste Klassikeinspielung des Jahres. Die Auszeichnung für den besten Klassikgesang bekam die russische Sopranistin Anna Netrebko. Bester Instrumentalist wurde der norwegische Pianist Leif Ove Andsnes.

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