Royals zerstritten

„Ich beschuldige Harry wirklich“: Experte geht Prinzen nach Meghan-Krach an

  • Hannes Niemeyer
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Meghan und Harry haben sich mit der royalen Familie überworfen. Ein Adels-Experte sieht die Schuld dafür vorrangig bei Harry selbst. Hätte die ganze Situation ganz einfach verhindert werden können?

London/Montecito - Der Disput in der royalen Familie ist noch immer nicht beigelegt. Seitdem Prinz Harry und Ehefrau Meghan im Frühjahr 2020 ankündigten, dem Königshaus den Rücken zu kehren, scheint das Verhältnis gebrochen. Wie groß der Keil zu sein scheint, zeigte auch das große Enthüllungsinterview der beiden mit Talk-Legende Oprah Winfrey. Selbst auf der Beerdigung von Harrys Großvater, Prinz Philip, schienen vor allem er und Bruder William sich nicht wieder wirklich näher zu kommen. Dabei hätte Harry selbst zumindest laut eines Experten den ganzen Krach wohl verhindern können.

Die ganze Situation scheint weiterhin als große Belastung über dem engsten Familienkreis der britischen Royals zu schweben. Zuletzt wurde gar vermutet, dass hinter einem Foto von Prinz Louis, dem Sohn von Prinz William und Ehefrau Kate, eine versteckte Spitze gegen Harry steckte. Auch will ein Insider wissen, dass Harry das Oprah-Interview mittlerweile bereue. Wenn man allerdings Adels-Experte Robert Jobson glaubt, liegt die Schuld am ganzen Schlammassel vorrangig beim in die USA abgewanderten Prinzen selbst.

Meghan und Harry: Zu wenig Vorbereitung? Expert sieht Megxit-Hauptschuld beim Prinzen

Für Jobson ist das Megxit-Desaster „eine Kombination aus Harrys und Meghans Schuld, hauptsächlich aber Harrys“, wie er der Nachrichtenseite pagesix.com erzählt. In seinen Augen sei er nicht gerade der Scharfsinnigste, sobald es um Erklärungen ginge. Jobson glaubt daher, Harry habe seine Ehefrau nicht ausreichend gut auf das royale Leben vorbereitet. „Vielleicht wollte er es ihr auch nicht erklären. Es ist harte Arbeit, Mitglied der königlichen Familie zu sein. Viele glauben, dass das nicht so ist, es ist aber so. Es ist nicht immer glamourös und vielleicht hat sie sich das so nicht vorgestellt“, so der Adels-Profi.

Meghan und Harry bei einem ihrer letzten offiziellen Auftritte als Royals im Frühjahr 2020.

Ganz von ihrer Mitschuld befreien möchte Jobson Meghan dann aber doch nicht. Schließlich hätte sie vorab durchaus mehr Interesse an dem zeigen können, was sie erwartete. „Es ist an dir, deine Hausaufgaben zu machen, wenn du in so eine prestigeträchtige Familie einheiraten möchtest“, sagt Jobson, der auch nochmal erwähnt, dass der Palast Meghan extra jemanden zur Seite gestellt habe, um sie auf die royale Rolle vorzubereiten.

Megxit: Haben Meghan und Harry nur in Eigeninteresse gehandelt?

Auch glaubt Jobson, der Ärger hätte sich vermeiden lassen, wenn Harry und Meghan ihren vorgesehenen Platz in der royalen Rangordnung akzeptiert hätten. „Als sie sah, dass sie das kleine Haus hatten und William und Kate das Nummer-eins-Paar waren, hat sie das vielleicht nicht verstanden und dachte ‚das können wir besser machen‘ und das ist ehrlich gesagt nicht in Ordnung“, führt der Experte aus.

Jobson geht sogar noch weiter. Er erklärt, dass die britische Bevölkerung ein großes Maß an Respekt von den Royals erwarte. Dazu gehöre eben besonders, dem Volk zu dienen und nicht in Eigeninteresse zu handeln. „Ich fürchte, das ist hier passiert. Ich beschuldige Harry wirklich, weil er die Geschichte kannte, aber unbedingt sein Stück vom Kuchen selbst haben und essen wollte - und das kannst du nicht tun“. (han)

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