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Herzogin Meghan wendet sich an US-Regierung: Erste Monate nach Lilis Geburt „kritisch“

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Von: Julia Hanigk

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Prince Harry and Meghan Markle bei „The Global Citizen“.
Harry und Meghan bei „The Global Citizen“. © Luiz Rampelotto/ZUMA Wire/IMAGO

Mitten in den Diskussionen um den Haushalt der Biden-Regierung, mischt sich Herzogin Meghan ein - mit einer persönlichen Anekdote zu Tochter Lili.

Montecito - Seit Wochen verhandeln die Demokraten in Amerika darüber, wie viel sie für den Haushalt ausgeben sollen, der Punkte der Biden-Regierung in Bereichen wie Klimawandel, Gesundheitsfürsorge und Kinderbetreuung beinhalten soll. Die Mittel für bezahlten Familienurlaub sollen dabei geringer ausfallen als ursprünglich angekündigt.

Herzogin Meghan wendet sich in emotionalem Brief an US-Regierung

Zu den Diskussionen hat sich nun eine weitere prominente Stimme zu Wort gemeldet: Herzogin Meghan. Sie verfasste am Mittwoch (20.10.21) einen offenen Brief an Senator Chuck Schumer und die Kongressabgeordnete Nancy Pelosi. Dabei fordert die Royal, keine „Kompromisse oder Verhandlungen“ einzugehen, wenn es um bezahlten Familienurlaub geht. Viele Amerikanerinnen und Amerikaner haben keinen Zugang zu bezahltem Urlaub.

So schreibt Meghan Markle in ihrem Brief unter anderem: „Es gibt keine dauerhafte Erholung - keinen wirklichen Wiederaufbau - ohne Pflege. Bezahlter Urlaub ist eine notwendige und längst überfällige Investition, die dazu beitragen würde, unserer Wirtschaft durch eine höhere Erwerbsbeteiligung von Frauen mehr als 1,6 Billionen Dollar zuzuführen.“ Und weiter: „Eine Investition in bezahlten Urlaub wird sich für unsere Familien, unsere Unternehmen und unsere Wirtschaft auszahlen und gleichzeitig einen gerechteren Aufschwung für alle schaffen.“

Meghan Markle: „überwältigt“ von Geburt

Meghan Markle erklärt ihn ihrem Brief, die Entscheidung sei weder rechts noch links, sondern eine Frage von „richtig oder falsch“. Dabei erwähnt die Herzogin einerseits ihr Aufwachsen mit ihrem ersten Job im Alter von gerade einmal 13 Jahren. Andererseits nimmt sie Bezug auf ihre eigenen Erfahrungen mit der Geburt ihrer Tochter Lili. „Im Juni haben mein Mann und ich unser zweites Kind bekommen. Wie alle Eltern waren wir überglücklich. Wie viele Eltern waren wir überwältigt. Wie noch weniger Eltern wurden wir nicht mit der harten Realität konfrontiert, dass wir diese ersten kritischen Monate entweder mit unserem Baby verbringen oder wieder arbeiten müssen“, so Markle.

„Wir wussten, dass wir sie mit nach Hause nehmen und uns in dieser wichtigen (und heiligen) Phase voll und ganz unseren Kindern und unserer Familie widmen konnten. Wir wussten, dass wir auf diese Weise nicht die unmöglichen Entscheidungen bezüglich Kinderbetreuung, Arbeit und medizinischer Versorgung treffen müssten, die so viele Menschen jeden Tag treffen müssen“, beschreibt die 40-Jährige.

Zum Ende des Briefes unterschreibt Herzogin Meghan auch im Namen ihrer Familie. „Im Namen meiner Familie, Archie und Lili und Harry, danke ich Ihnen, dass Sie sich diesen Brief zu Herzen nehmen und bitte Sie, sicherzustellen, dass dieser folgenschwere Moment nicht vorbeizieht“, so Meghan Markle. (jh)

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