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Meghan Markle: Karriere, Ehemann Prinz Harry und Baby Archie

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Eine Liebesgeschichte wie aus dem Märchenbuch: Vor einigen Jahren kannte man die Amerikanerin Meghan Markle als Schauspielerin. Jetzt zählt sie als Ehefrau von Prinz Harry und Mutter von Baby Archie zu den beliebtesten Royals.

London – Die Geschichte von Meghan Markle liest sich so zauberhaft wie ein Märchen. Die Amerikanerin wurde in Los Angeles geboren, als Tochter eines Amerikaners mit irisch-deutschen Wurzeln und einer Afroamerikanerin. Über ihren Vater, der als Lichtregisseur arbeitete, lernte Meghan schon früh die faszinierende Welt des Films kennen. 

Meghan Markle: Die Schauspielkarriere der Herzogin

Nach ihrem High School Abschluss fing die Tochter des Filmbeleuchters Thomas Markle an zu studieren, doch die Filmbranche ließ die zukünftige Herzogin von Sussex nicht los: Bei einem Besuch in ihrer Heimat wurde sie von einer Agentur entdeckt und so nahm ihre Schauspielkarriere ihren Anfang: 2002 hatte Markle in einer Episode in der ABC-Soap „General Hospital“ ihre erste Fernsehrolle.

Darauf folgten einige Film- und Fernsehauftritte. Besonders als Wendy in der beliebten Serie „90210“ und als Amy in „Fringe – Grenzfälle des FBI“ blieb die Darstellerin im Gedächtnis.

Meghan Markle als Rachel Zane in „Suits“: Durchbruch als Schauspielerin

Ihr endgültiger Durchbruch als Schauspielerin gelang Meghan Markle aber mit der Anwaltserie „Suits“. In der Serie spielte Meghan Markle Rechtsanwaltsfachangestellte Rachel Zane, in die sich die Hauptfigur Mike Ross (gespielt von Patrick J. Adams) alsbald verliebt. 

Die Serie „Suits“ stieß auf riesige Beliebtheit beim Publikum und Markle wirkte sieben Staffeln lang mit. Ihren Ausstieg aus „Suits“ (und ihr Karriereende als Schauspielerin) verkündete Meghan Markle anlässlich ihrer Verlobung mit Prinz Harry.

Meghan Markle: Royale Lovestory mit Prinz Harry

Den Prinzen lernte Meghan auf überraschend banale Weise kennen: Gerüchten zufolge arrangierte ein gemeinsamer Freund, der Hotelmanager Markus Anderson, ein Dinner für Meghan Markle und Prinz Harry in seinem Hotel Soho House in London. Eine Kuppelei mit Folgen: der Prinz und die Schauspielerin verliebten sich. 

Meghan Markle und Prinz Harry
Meghan Markle und Prinz Harry © dpa / Danny Lawson

Es folgten viele heimliche Treffen - die Turteltäubchen wollten ihre Beziehung vor der Öffentlichkeit und der aggressiven britischen Tabloid-Presse geheimhalten.

Meghan Markle: Verlobung und Hochzeit mit Prinz Harry 

Nach Monaten der Geheimhaltung machten Meghan Markle und Prinz Harry ihre Beziehung dann bekannt und traten öffentlich gemeinsam auf. Obwohl die Beziehung oft kritisiert wurde, verlobten sich Prinz Harry und Meghan Markle (ein herber Schlag für Prinz Harrys Exfreundin Chelsy Davy - und viele weibliche Royal-Fans). Auf die Verlobung 2017 folgte am 19. Mai 2018 die Hochzeit: in der St.-Georgs-Kapelle auf dem Gelände von Schloss Windsor nahm Meghan Markle Prinz Harry zum Ehemann und wurde so zur Herzogin Meghan von Sussex mit eigenem Wappen.

Hochzeit Prinz Harry und Meghan Markle
Hochzeit Prinz Harry und Meghan Markle © dpa / Steve Parsons

Herzogin Meghan: Geburten von Baby Archie und Lilibet Diana

Fast ein Jahr später gab es dann schon Baby-News: Meghan und Harry wurden im Jahr 2019 zum ersten Mal Eltern. Das royale Traumpaar nannte seinen Sohn Archie Harrison Mountbatten-Windsor - bekannt als Baby Archie. Damit schien das traute Familienglück der royalen Familie perfekt.

Am 4. Juli 2021 folgte die Tochter der Sussexes Lilibet Diana. Prinz Harry bats seine Großmutter um Erlaubnis, seine Tochter nach ihr zu benennen. Denn Lilibet ist die Koseform von Elizabeth, mit dem ursprünglich nur die Eltern der verstorbene Queen Elizabeth II. (96, † 2022) und später auch ihr Ehemann Prinz Philip, der im April 2021 kurz vor seinem 100. Geburtstag verstarb, sie riefen. Damit war das Kleeblatt vollständig.

Aber auch – oder gerade – bei den Royals ist nicht immer alles märchenhaft. Denn die junge Familie hat auch mit einigen Problemen zu kämpfen: Die royalen Konventionen und das unablässige Interesse der Öffentlichkeit zerren an den Nerven von Herzogin Meghan. Und nicht nur das.

Herzogin Meghan: Zoff mit der Queen und Herzogin Kate?

Wimbledon 2019
Herzogin Kate und Herzogin Meghan bei Wimbledon 2019 © dpa / Mike Egerton

Denn Meghan Markle macht sich nicht nur Freunde am Königshof. Immer wieder gerät die feministische Amerikanerin mit der konservativen Queen aneinander, weil sie mit alten Traditionen der britischen Königsfamilie brach und ihre eigenen Regeln durchsetzen wollte. Auch dass Markle geschieden ist – die Schauspielerin war von 2011 bis 2013 mit dem Schauspieler und Produzenten Trevor Engelson verheiratet – passt nicht ideal zu den königlichen Vorstellungen, wobei sowohl Charles III., als auch Prinzessin Anne geschieden sind und Dogma als überholt gilt.

Mit ihrer Schwägerin Herzogin Kate, der Ehefrau von Prinz William, kommt Meghan Markle womöglich ebenfalls nicht gut klar. Die beiden galten als Rivalinnen und wurden ständig von der Presse verglichen.

Herzogin Meghan: Rückzug aus der königlichen Familie

Die Reibereien innerhalb der königlichen Familie könnten auch der Grund für eine weitreichende Entscheidung zu Beginn des Jahres 2020 gewesen sein. Statt weiterhin ein Leben im Rampenlicht zu führen und die üblichen royalen Pflichten zu absolvieren, gaben Meghan und Harry einen anderen Plan bekannt: den Rückzug aus dem Königshaus.

Das Ehepaar will demnach einen anderen Weg gehen als William und Kate. Die Queen war über diese Entscheidung nicht erfreut, erklärte aber öffentlich, dass sie den Wunsch von Herzogin Meghan und Prinz Harry respektierte.

Obwohl sich die Wege beim 70. Thronjubiläum Queen Elizabeths II. in London kreuzten, und Kate und Meghan auch gemeinsam mit ihren Ehemännern die Blumenpracht vor Schloss Windsor in Augenschein, nahmen, kann das Verhältnis nicht als herzlich bezeichnet werden. Projekte, die Meghan trieb, laufen stets unter ihrem royalen Namen der Herzogin von Sussex, was viele Briten, aber auch Amerikaner ihr verübeln.

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