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Meghan soll Mitarbeiter gedemütigt haben - nun reagiert die Herzogin auf die Vorwürfe

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Von: Momir Takac

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Kurz vor einem mit Spannung erwarteten Interview mit Oprah Winfrey werden Mobbing-Vorwürfe gegen Herzogin Meghan laut. Die Ehefrau von Prinz Harry wittert eine geplante Aktion.

London - Als sich Prinz Harry und Herzogin Meghan am Anfang des vergangenen Jahres entschlossen, sich vom Königshaus zurückzuziehen, hofften sie auch auf eine unbeschwerte Zukunft als Familie fernab von royalen Pflichten. Doch seit dem Megxit ist es alles andere als ruhiger geworden.

Die Reaktionen auf das Beben, das sie mit ihrer Entscheidung auslösten, dürften den Sussexes bewusst gewesen sein, doch es folgten auch Unannehmlichkeiten. Etwa die ständigen Umzüge, weil unter anderem Kanada nicht mehr für den Personenschutz der Familie aufkommen wollte. Doch es gab Heftigeres: Im Schloss Windsor soll es eine Verschwörung gegen Meghan gegeben haben, von Mobbing war die Rede.

Herzogin Meghan soll Mitarbeiter gemobbt und gedemütigt haben

Jetzt, gut ein Jahr nach der Megxit-Entscheidung, gibt es wieder Mobbing-Vorwürfe. Diesmal aber nicht von, sondern gegen Herzogin Meghan. Publik machte sie die Londoner Times. Demnach soll die 39-Jährige 2018 kurz nach der Hochzeit mit Prinz Harry zwei persönliche Assistentinnen derart gemobbt haben, dass sie schließlich aufgaben und die Kündigung einreichten.

Auch von Tränen und Demütigungen weiterer Mitarbeiter soll die Rede sein, wie aus internen Palast-E-Mails hervorgehen soll, die der Zeitung zugespielt worden sein sollen. Weiter soll es heißen, dass Meghans ehemaliger Kommunikations-Assistent Jason Knauf bereits im Oktober 2018 Beschwerde wegen des Mobbings bei Prinz Williams Privatsekretär eingereicht haben soll. Was genau Meghan vorgeworfen wird, blieb allerdings unklar.

Mobbing: Meghan wehrt sich vehement gegen Vorwürfe - „kalkulierte Schmutzkampagne“

Doch diese Vorwürfe lässt Meghan Markle nicht auf sich sitzen. In einem Schreiben an die Times bezeichneten ihre Anwälte die Vorwürfe als „kalkulierte Schmutzkampagne, die auf irreführender und schädlicher Falschinformation beruht“. Es sei kein Zufall, dass diese „verzerrten, einige Jahre alten Vorwürfe“ an die britische Presse herangetragen würden, kurz bevor Meghan und Harry „offen und ehrlich über ihre Erfahrungen der vergangenen Jahre“ sprechen wollten.

Meghan ist traurig über die jüngste Attacke gegen ihre Person, besonders als jemand, der selbst Ziel von Mobbing gewesen ist und sich ganz der Aufgabe verschrieben hat, diejenigen zu unterstützen, die Schmerz und Trauma erlitten haben“, fügte ein Sprecher Meghans und Harrys auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur hinzu.

Oprah Winfrey in Interview mit Herzogin Meghan und Prinz Harry: „Sie haben ein paar ganz schön schockierende Sachen gesagt“

In der Nacht zum 8. März soll im US-Fernsehen ein Interview von Herzogin Meghan und Prinz Harry mit Talkmasterin Oprah Winfrey ausgestrahlt werden. Darin wollen die Royals ihre Geschichte erzählen und auspacken. Mit Spannung wird erwartet, ob Prinz Harry und seine Ehefrau nur mit den Medien abrechnen oder ob sie womöglich sogar einen Rundumschlag gegen den Buckingham-Palast und die Königsfamilie machen.

Ein Ausschnitt aus dem gespräch lässt bereits tief blicken. „Wie fühlst du dich dabei, dass der Palast hört, wie du heute deine Wahrheit beschreibst?“, wird die Herzogin von Oprah Winfrey gefragt. „Ich weiß nicht, wie sie nach all dieser Zeit denken können, dass wir immer noch schweigen würden – wenn es eine aktive Rolle gibt, die die Firma spielt, wenn es darum geht, Unwahrheiten über uns zu verbreiten“, antwortet Meghan. Mit „die Firma“ meint sie dabei das britische Königshaus.

Brisant wird das Gespräch also allemal. In einem weiteren vom Sender CBS veröffentlichten Ausschnitt sagt etwa Talkmasterin Winfrey: „Sie haben ein paar ganz schön schockierende Sachen gesagt hier.“ Womöglich könnte das Interview mit Meghan Markle und Harry noch kurzfristig verschoben werden. (mt)

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