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Meghan Markle: Netflix setzt ihre Animationsserie ab

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Von: Annemarie Göbbel

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Netflix streicht Meghan Markles Zeichentrickserie „Pearl“. Wegen Kürzungen beim Streaming-Giganten kam es zum Aus für das Werk in der Entwicklungsphase.

Montecito – Erste Highlights zur Netflixserie hatte die Herzogin von Sussex (40) schon im Juli 2021 bekannt gegeben. Sie werde Inspiratorin und Produzentin von „Pearl“ sein und war auch gleichzeitig die Namensgeberin des Projektes, das Netflix nun aus dem Programm nahm. Einsparungen machen das Ende mit Schrecken notwendig, gab der Streaming-Gigant an.

Meghan Markle: Netflix setzt ihre Animationsserie ab

Durch den Fall der Aktie um 50 Prozent sowie den Rückgang der Abonnenten des Streamingdienstes wurde eine Entlassungswelle ausgelöst, der nun auch Meghan Markles Serie, entwickelt von „Archewell Productions“, zum Opfer fällt.

Prinz Harry und Meghan planten Animations-Serie für Netflix, die nun abgesetzt wurde
Meghan Markel kann ihre Kindheitserinnerungen nicht mit Netflix realisieren (Symbolbild). © Yui Mok/dpa

Die ehemalige „Suits“-Darstellerin und Prinz Harry gründeten „Archewell Productions“ im September 2020, um Serien, Doku-Serien, Dokumentarfilme, Spielfilme und Kindersendungen zu produzieren. „Pearl“ hätte die erste animierte Serie werden können, die von der Produktionsfirma realisiert worden wäre. Der Name der Titelfigur ging im weitesten Sinn auf Meghans Namen zurück, weshalb viele annahmen, es handle sich um die Verfilmung der Kindheit der inzwischen zweifachen Mutter.

Ein Insider gab sich gegenüber „Mail Online“ optimistisch, was den Archewell-Deal angeht, der eine Reihe von Projekten vorsieht. Darunter befindet sich eine Dokumentarserie mit dem Titel „Heart of Invictus“, die auch die 5. Invictus Games in Den Haag begleiteten, an deren Rande die Sussexes sich – einmal in Europa – auch auf einen Kurzbesuch zu Prinz Harrys (37) Großmutter Queen Elizabeth II. (96) in Windsor eingefunden hatte.

Meghan Markle: Hatte Netflix am Ende den Erfolgsdruck erhöht?

Vielfach wurde gerätselt, ob Netflix versuchen werde, auch exklusive Bilder des Thronjubiläums der Queen abzugreifen, die im Juni ihr 70. Regierungsjahr zelebriert und ihren Enkel angeblich auf den Balkon des Buckingham-Palastes eingeladen hat. Prinz Harry musste sich viel Presseschelte anhören, weil er verdächtigt wurde, die britische Königin für seine Geschäfte zu instrumentalisieren.

Bisher haben der Herzog und die Herzogin von Sussex noch keine veröffentlichten Inhalte für den Streaming-Riesen produziert, denen aber ein 100-Millionen-Dollar-Deal zugrunde liegt. Es ist vorstellbar, dass Netflix den Druck aufgrund des Erfolgstiefs erhöht hat.

Was nun aus Meghan Markles Skript wird, das "Fantasie und Geschichte miteinander verweben" sollte, ist bisher nicht bekannt. Denkbar wäre es, dass eine andere Produktionsfirma übernimmt, die an das Projekt der Sussexes glaubt.

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