Paul Burrell spricht nach Dianas Tod am Royal Courts of Justice in London.
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Paul Burrell gilt als einer der Vertrauten von Prinzessin Diana.

Paul Burrell spricht in Dokureihe

Normales Royals-Leben für Meghan von Beginn an „unmöglich“? Diana-Butler spricht über „Megxit“-Gründe

  • Julia Hanigk
    vonJulia Hanigk
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Er galt als einer ihrer engsten Vertrauten: Prinzessin Dianas ehemaliger Butler Paul Burrell. In einer Dokumentation spricht er nun über das Interview von Meghan und Harry.

London - Er war einer von Prinzessin Dianas engsten Vertrauten. Ihr ehemaliger Butler, Paul Burrell. In ihrem Enthüllungs-Interview mit Talkmasterin Oprah Winfrey, betonte Harry: „Meine größte Sorge war, dass sich die Geschichte wiederholen könnte.“ Damit meinte er genau seine Mutter Diana und wie sehr sie unter der britischen Boulevardpresse gelitten haben muss.

Paul Burrell: Er kannte Prinzessin Diana gut

Was die Prinzessin durchmachen musste, weiß ihr Ex-Butler Burrell gut. Er arbeitete nach Dianas Trennung von Charles weiterhin für die Prinzessin und wurde für seine Dienste sogar von der Queen mit der „Royal Victorian Medal“ geehrt. Er kennt den Palast mit all seinen Regeln, Abläufen und Etiketten. Bereits in der Vergangenheit wandte er sich an die Öffentlichkeit und offenbarte über Dianas Gemütszustand: „Ich musste fast täglich ihre Tränen trocknen.“ Durch seine offenen Interviews fiel er bei der Krone in Ungnade.

Paul Burrell: Das sagt er zu Meghans und Harrys Interview

Nun äußerte er sich auch zu Meghans und Harrys Interview über die Krone. Ein Enthüllungs-Interview, wie es auch Diana gegenüber der BBC gab und damit damals ebenfalls für ein royales Beben sorgte. Er kommt in einer Folge der Dokumentationsreihe E! True Hollywood Story zu Wort: „Meghan kam von einem anderen Kontinent. Sie war gemischter ethnischer Abstammung, sie war Amerikanerin, sie war Schauspielerin und bereits einmal geschieden“, erklärt er Meghan Markles schwierige Ausgangslage bei der britischen Krone. Und fügt dann weiter hinzu: Es sei „unmöglich für sie“ gewesen.

Meghan Markle: Freunde waren besorgt

Dem stimmt auch eine ehemalige Schulfreundin Meghan Markles in der Doku zu. Sie wäre früher sehr eng mit der Ex-Schauspielerin gewesen. Ihre Sorge, als sie von der Verbindung mit Prinz Harry erfuhr: „Wir freuten uns mit ihr, aber gleichzeitig war ich sehr besorgt. Sie war geschieden, sie ist halb schwarz. Ich dachte nur: ‘Oh mein Gott. Sie werden so gemein zu ihr sein’.“

Meghan und Harry: Auch bekannter Biograf äußert sich

Auch Andrew Morton ist in der Doku der Meinung: „Da ist absolut nichts, was einen auf die Art von zerstörerischer Publicity vorbereiten kann, die einhergeht mit dem Daten eines Mitglieds der royalen Familie.“ Andrew Morton ist ein Biograf, der bereits einige Bücher über die britische Monarchie veröffentlichte, darunter das Buch „Diana: Ihre wahre Geschichte“.

Paul Burrell äußert sich schon das zweite Mal

Dass sich Dianas Ex-Butler Paul Burrell zu dem Interview äußerte, war allerdings nicht das erste Mal. Direkt nach der Ausstrahlung kommentierte er auch in „Lorraine Kelly’s ITV1 show“ in der UK. Dort sagte er unter anderem: „Sie (Diana, Anm.d.Red.) wäre die Person gewesen, die geholfen hätte, weil sie die Erfahrung hatte.“

Laut der Zeitung Bild soll Dianas früherer Butler in der Doku Burrell seine Meinung dann noch einmal auf den Punkt gebracht haben: Seiner Ansicht nach hätte die Monarchie Meghan und Harry zur Modernisierung für sich selbst nutzen können. Seine resümierende Worte sollen folgende gewesen sein: „Sie haben zwei Kronjuwelen verloren. Unser Verlust. Amerikas Gewinn.“ (jh)

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