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Nach Enthüllungs-Interview: Prinz Charles wollte „Punkt für Punkt“ widerlegen

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Von: Julia Hanigk

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Prinz Charles bie einem Besuch in Griechenland im März 2021.
Prinz Charles soll es schwergefallen sein zu schweigen. © LOUISA GOULIAMAKI/AFP

Prinz Charles äußerte sich bisher nicht zu Meghans und Harrys Interview - das sei ihm aber sehr schwergefallen. Er wollte die Anschuldigungen angeblich alle widerlegen.

London - Nach und nach äußern sich immer mehr stimmen auch aus dem royalen Umfeld zu Meghans und Harrys Interview mit Oprah Winfrey Anfang März.

Die Queen veröffentlichte ein Statement, indem sie klarmachte: Diese Sache wird im privaten Rahmen geklärt. Harrys Bruder Prinz William ging auf einem Pressetermin mit seiner Frau, Herzogin Kate, überraschend auf die Rassismus-Vorwürfe ein. „Wir sind ganz sicher keine rassistische Familie“, sagte er im Vorbeigehen zu einem britischen Reporter.

Meghan und Harry-Interview: Schweigen gemäß royalem Protokoll

Herzogin Kate dagegen schweigt bis heute eisern. Auch sie war Teil des Interviews wegen einer Boulevard-Geschichte mit Meghan. Angeblich hatte Meghan sie kurz vor der Hochzeit zum Weinen gebracht - in Wahrheit sei es aber andersherum gewesen, erklärte Meghan Oprah und der Welt. Eine anonyme Quelle erklärte gegenüber The Express nun, dass William und Kate das eventuell nicht auf sich sitzen lassen möchten. So wollen sie die Angelegenheit „nicht noch mehr in einen Krieg der Worte verwandeln, als es schon ist, aber für Kate ist das etwas Persönliches.“ Inzwischen verriet ein Experte dem Portal, dass Kates gewählte Kleidungsfarbe auf ihrem ersten öffentlichen Auftritt nach dem Interview eventuell bewusst ausgewählt wurde. Rosa stelle nämlich ein Symbol für Zuneigung, Harmonie, Freundschaft und Frieden dar.

Meghan und Harry-Interview: Prinz Charles macht keine Aussage

Nun gibt es eine neue Spekulations-Runde im Umgang mit dem Interview im Palast. Denn auch Prinz Charles, Harrys Vater, wurde in dem Interview erwähnt. Er hatte nur zwei Tage danach einen öffentlichen Auftritt. Er wurde dort zwar gefragt, was er von dem Interview halte, zuckte als Antwort aber nur mit den Achseln und lächelte. Er hielt sich damit, wie bisher auch Kate, an die royale Regel „Beschwere dich nie, erkläre dich nie.“

Meghan und Harry-Interview: Charles wollte Behauptungen „Punkt für Punkt“ widerlegen

Im Hintergrund soll es aber ganz schön gebrodelt haben. Gegenüber ET berichtet die Royals-Expertin Katie Nicholl, dass Prinz Charles dieses Schweigen gar nicht leicht gefallen sei.

„Meinem Verständnis nach wollte Prinz Charles eine detailliertere Erklärung (als Antwort) auf das Oprah-Interview abgeben und möglicherweise einige dieser Themen Punkt für Punkt ansprechen“, sagte Katie Nicholl. Wie Daily Mail berichtet, soll auch Prinz William an Board gewesen sein. „Ich denke, Prinz Charles und Prinz William waren sehr daran interessiert, einige der Dinge, die das Paar gesagt hatte, zu korrigieren“, fügte Nicholl noch hinzu. Der Palast habe sich letztlich aber dagegen entschieden, um nicht noch „mehr Munition“ zu geben.

Über einen Insider im Magazin People drang nur nach draußen, dass der britische Thronfolger „schwer enttäuscht“ sei und ihn besonders die Rassismus-Vorwürfe sehr getroffen haben sollen.

Harry und Meghan im Oprah-Interview. Dort sprachen sie über eine heimliche Trauung vor der großen, öffentlichen Zeremonie.
Harry und Meghan im Oprah-Interview. Dort sprachen sie über eine heimliche Trauung vor der großen, öffentlichen Zeremonie. © Joe Pugliese/Harpo Productions/imago

Meghan und Harry-Interview: Charles mit Führung der Palast-Reaktion

Der royale Experte Robert Jobson fügte in der Sun Online auch hinzu: Er glaube, dass Charles die Diskussionen über die Reaktionen auf das Interview angeführt haben könnte. Im Magazin Hello! schreibt Jobson: „Ich denke, der Prinz von Wales hat auch die Führung übernommen, wie der Palast reagiert hat. Die Königin ist 94 und der Herzog von Edinburgh ist entmündigt, also wird er versuchen, zu beschwichtigen und Lehren aus der Sache zu ziehen, damit etwas zur Zufriedenheit aller ausgearbeitet werden kann.“ Und fügt hinzu: „Die königliche Familie mag es, Dinge als Team zu tun, und wenn das Team zerschlagen wird, reagieren sie gerne als eine Einheit und eine Familie.“

Meghans Kumpel Gayle King enthüllte derweil, dass Harry zwar zum ersten Mal mit Charles und William gesprochen haben soll, seit das Interview ausgestrahlt wurde - aber die Gespräche wären "unproduktiv" gewesen. (jh)

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