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Wirbel um Stiftung von Meghan und Harry: Ernüchternde Bilanz - mehr Ausgaben als Einnahmen

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Von: Felix Durach

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Die wohltätige Organisation von Prinz Harry und Meghan verzeichnet ernüchternde Einnahmen. Das geht aus den veröffentlichten Steuerunterlagen hervor.

Los Angeles - Knapp zwei Jahre ist es her, dass Prinz Harry und seine Frau Herzogin Meghan über Instagram ankündigten, von ihren Positionen als Vertreter der britischen Königsfamilie zurückzutreten. Der royale Spross und seine Frau verließen gemeinsam mit Sohn Archie ihr englisches Anwesen Frogmore Cottage und siedelten in die USA über. In Los Angeles, der Stadt der Reichen und Berühmten, suchte sich das Paar eine Luxusvilla und wollte sich ein neues Leben aufbauen.

Meghan und Harry: Mehr Ausgaben als Einnahmen - ernüchternde Bilanz von wohltätiger Organisation

Einen großer Teil ihres Lebens nach dem Megxit sollte die neu gegründete Stiftung „Archewell“ einnehmen, die Harry und Meghan im vergangenen Jahr ins Leben gerufen hatten. Wo lässt sich besser Geld für wohltätige Zwecken sammeln, als in Hollywood? So zumindest die graue Theorie. Denn wie zu Beginn des Jahres nun bekannt wurde, entpuppte sich Archewell bisher eher als Verlustgeschäft.

Das geht aus den Steuerunterlagen der Organisation vor, die dem britischen Portal Daily Mail vorliegen. Demnach konnte die Stiftung von Harry und Meghan im vergangenen Jahr Geldeingänge in Höhe von etwa 50.000 US-Dollar (44.000 Euro) verzeichnen. Die Einnahme von Archewell reichte jedoch nicht einmal aus, um die in 2021 angefallen Verbindlichkeiten vollständig zu decken. Den Berichten zu Folge fielen im selben Zeitraum alleine 55.600 US-Dollar an Anwaltskosten an.

Herzogin Meghan und Prinz Harry: Anwaltskosten übersteigen Stiftung-Einnahmen

Diese wurden vor allem für Rechtsstreitigkeiten benötigt, die in Verbindung zur ehemaligen britischen Stiftung von Harry und Meghan entstanden waren. Diese hatten sie 2019 unter dem Namen Sussex Royal gegründet und nach dem Bruch mit dem britischen Königshaus in 2020 in MWX Foundation umbenannt. Nachdem das royale Paar nach Los Angeles gezogen war, wurde die Stiftung schlussendlich aufgelöst, um mit Archewell eine Stiftung mit US-amerikanischem Sitz ins Leben zu rufen.

Schon kurz nach der Gründung der neuen Organisation gerieten Harry und Meghan ins Zentrum der öffentlichen Kritik. Dabei wurde ihnen vorgeworfen, den Sitz der Organisation bewusst in den US-Bundesstaat Delaware zu verlegen, um Steuern zu sparen.

Meghan und Harry: Royales Paar wollen sich bei neuer Stiftung Zeit lassen

Als Grund für die schlechten Zahlen von Archewell könnte jedoch die Tatsache aufgeführt werden, dass Harry und Meghan aufgrund der andauernden Corona-Pandemie ihrer wohltätigen Organisation lediglich untergeordnete Priorität zuordnen. So berichtet bereits 2020 eine anonyme Quelle der US-amerikanischen Vanity Fair, dass das Paar es mit „Archewell“ nicht eilig habe. Zu diesem Zeitpunkt hätten Harry und Meghan sich eher auf die Bewegung Black Lives Matter und die Pandemie konzentrieren wollen und ihre Stiftung hinten angestellt. (fd)

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