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Mehrzad Marashi wuchs als Kind im Iran auf und erlebte dort den ersten Golfkrieg.

Mehrzad spricht über Kindheit im Bombenhagel

Hamburg - DSDS-Sieger Mehrzad Marashi ist ein Strahlemann, hat scheinbar immer gute Laune. Doch er kennt die dunklen Seiten des Lebens besser als viele andere: Als Kind wuchs er im Bombenhagel auf.

Mehrzad Marashi, der Sieger von "Deutschland sucht den Superstar", strahlt mit seinem breiten Lächeln Fröhlichkeit und Optimismus aus, schlechte Laune scheint der 29-Jährige nicht zu kennen.

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Doch Mehrzad hat schwere Zeiten hinter sich: Geboren ist er in der iranischen Hauptstadt Teheran, und zwei Tage nach seiner Geburt brach am 22. September 1980 der erste Golfkrieg zwischen dem Iran und dem Irak aus. Der kleine Mehrzad war mittendrin -  und der Krieg hat sich ihm tief ins Gedächtnis eingegraben. "Ich werden nie vergessen, wie die Straßen erzitterten, als die Bomben einschlugen", sagt er in einem Interview in der Jugendzeitschrift "Bravo".

Das schlimmste Erlebnis sei damals für ihn gewesen, als ein Freund von ihm plötzlich nicht mehr zur Vorschule kam. "Erst nach Wochen habe ich erfahren, dass er seinen Vater im Krieg verloren hatte. Das war ein Schock für mich", so der DSDS-Sieger.

Als Mehrzad sechs Jahre alt war, zwang der Krieg seine Familie zur Flucht nach Deutschland. Per Pferd und Auto flüchteten sie 4500 Kilometer - ein Aufbruch in eine neue Heimat.

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Noch heute fühlt sich Mehrzad tief mit seinem Geburtsland verbunden: Bei seinem Auftritt in der ersten Live-Show von "Deutschland sucht den Superstar" trug er ein grünes Bändchen als Zeichen der Solidarität mit dem Iran am Handgelenk. Dafür bekam Mehrzad offenbar viel positives Feedback. "Sogar aus London und dem Iran haben mir Leute geschrieben und gesagt, dass sie das richtig toll fanden", wird der Sänger auf rtl.de zitiert. "Ich fühle mich einfach verpflichtet, den Menschen dort zu zeigen, dass ich an sie denke."

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