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Der Dokumentarfilm zeigt ein differenziertes Bild von Nordkorea. Foto: Farbfilm

"Meine Brüder und Schwestern": Besuch in Nordkorea

Frankfurt/Main (dpa) - Militärparaden, atomare Kriegsdrohungen und eine hungernde Bevölkerung: Das verbindet man mit Nordkorea. Auch unter dem seit fünf Jahren amtierenden Diktator Kim Jong Un scheint der stalinistische Charakter zu bleiben.

Die bei Frankfurt lebende Regisseurin Sung-Hyung Cho ("Full Metal Village") zeigt in ihrem Dokumentarfilm ein Nordkorea, das auch bunt und fröhlich ist. Die gebürtige Südkoreanerin porträtiert zum Beispiel eine Offizierin oder eine Näherin.

Sie sind vom Regime ausgesucht worden, erweisen sich aber nicht als Marionetten. Cho geht es um das Leben der Leute - bewusst enthält sie sich politischer Bewertungen.

Meine Brüder und Schwestern im Norden, Deutschland 2016, 106 Minuten, FSK ab 0

Meine Brüder und Schwestern

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