US-Präsident Trump droht mit totaler Vernichtung Nordkoreas

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Nicht auf dem gelben Wagen, sondern hoch auf dem Panzer fuhren (v.l.n.r.) Sylvester Stallone, Mel Gibson, Dolph Lundgren und Jason Statham durch Cannes. Mit dabei auch Harrison Ford, Jason Statham und Wesley Snipes. 

Action-Star-Ensemble in Cannes

Mel Gibson rollt auf Panzer zum Comeback 

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Cannes - Mit einem martialischen Auftritt hat Sylvester Stallone mit ein paar Kollegen den Verkehr auf der Croisette in Cannes am Sonntag zum Erliegen gebracht. Doch wer war der Mann mit dem Rauschebart?

Die Action-Stars Sylvester Stallone, Arnold Schwarzenegger und Dolph Lundgren donnerten am Rande der Filmfestspiele von Cannes auf Panzern die berühmte Croisette auf- und ab. Mit auf dem Gefährt fuhren die Kollegen Harrison Ford, Jason Statham und Wesley Snipes. Hunderte Neugierige jubelten, als die Stars des Films "The Expendables 3" bei strahlendem Wetter eine Schleife auf dem Strandboulevard drehten und anschließend ein Bad in der Menge nahmen.

Sylvester Stallone (Mitte) knuddelte seine Film-Kollegen Harrison Ford (links) und Mel Gibson, der aus der Versenkung aufgetaucht ist.

Einige von ihnen werden sich jedoch gefragt haben, wer der sonnenbebrillte Mann mit dem grauen Rauschebart war, der ebenfalls bei dem werbewirksamen Ausflug dabei war. Wie sich herausstellte, handelte es sich um niemand anderen als Mel Gibson. Der einstige Hollywood-Liebling ("Mad Max", Lethal Weapon") war nach diversen Skandalen in der Versenkung verschwunden: Der Oscar-Preisträger ("Braveheart") war in der Filmindustrie in Ungnade gefallen, nachdem er sich mehrere alkoholbedingte Ausraster geleistet hatte. So hatte der streng katholische Filmstar im Jahr 2006 einen Polizeibeamten mit antisemitischen Äußerungen beleidigt. Trotz seiner öffentlichen Entschuldigung, einer Bewährungsstrafe und verschiedenen Therapien wollte danach niemand mehr mit ihm zusammenarbeiten.

Ein handgreiflicher Streit und heimlich mitgeschnittene Wutausbrüche mit rassistischen Tiraden gegen seine damalige Freundin Oksana Grigorieva führten 2010 zu einer öffentlichen Schlammschlacht. Das Ende war die Trennung von der 14 Jahre jüngeren Russin, mit der der zweifach geschiedene Gibson zusammen sein achtes Kind hat. 

So kam es, dass Gibson, einst einer der populärsten US-Mimen, zwischen 2005 und 2010 überhaupt nicht vor der Kamera stand. Die wenigen Streifen, die er danach drehte, wurden vom Publikum und den Kritikern kaum beachtet.

Jetzt also kehrt Gibson auf die große Leinwand zurück - mit dem dritten Teil des Altherren-Action-Krachers "The Expendables". Darin spielt er Conrad Stonebanks, den ursprünglichen Gründer der Spezialeinheit, den alle Welt fälschlicherwise für tot hielt. Stonebanks hat die Seiten gewechselt und verdient nun sein Geld mit dem illegalen Handel von Waffen. Somit wird ihr einstiger Chef zum erbitterten Feind der Haudrauf-Truppe.

Der Streifen kommt am 21. August in die deutschen Kinos.

afp/hn

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