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Michael Jackson starb am 25. Juni 2009.

„Das System will mich umbringen“

Michael Jackson: Bestätigen Geheimnotizen die Mord-Theorie?

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Los Angeles - Michael Jacksons Tochter ist sich sicher, dass der King of Pop ermordet wurde. Jetzt sind handschriftliche Notizen der verstorbenen Musiklegende aufgetaucht, die der Theorie neuen Zündstoff geben.

Großes Aufsehen erregte vor wenigen Tagen ein Interview mit Paris Jackson, der Tochter des verstorbenen Michael Jackson. Die mittlerweile 18-Jährige sagte dem „Rolling Stone“, sie sei davon überzeugt, dass ihr Vater ermordet worden sei: „Er hat immer angedeutet, dass Leute ihm an den Kragen wollten“, ziterte das US-Musikmagazin sie. Handschriftliche Notizen des King of Pop aus dem Besitz von Michael Jacobshagen, eines deutschen Freundes des King of Pop, scheinen das zu bestätigen.

Wie der 33-Jährige der „Bild“ erzählte, lernte er Jacko kennen, als er zwölf war. Er begleitete den Megastar nach eigener Aussage auf mehreren Tourneen. Aus dieser Zeit stammen diverse Danksagungen, die Jackson seinem jungen Fan schrieb. „Ich habe die Zeit mit Dir genossen“, ist auf einer zu lesen. „Ich werde Dich immer lieben.“

Andere handschriftliche Notizen will Jacobshagen aus der Hand von Jacksons Mutter Katherine erhalten haben. Ihr Inhalt, sollte er sich als echt erweisen, wäre höchst brisant. „I‘m afraid someone is trying to kill me“ („Ich habe Angst, dass mich jemand umbringt“), steht auf einer. Wer hinter den angeblichen Mordplänen steckt sowie das Motiv, wird auf einem anderen Zettel angedeutet: „Das System will mich umbringen wegen meines Katalogs“, ist darauf zu lesen. Gemeint sind die Musikrechte des King of Pop, die viele Millionen wert sind. Sie betreffen neben Jacko eigenen Songs auch die Rechte an Liedern, die der Musiker gekauft hatte, so etwa viele Hits der Beatles.

Jacobshagen will „die Wahrheit ans Licht“ bringen

Jacobshagen erklärt, Michaels Mutter habe ihm die Notizen Mitte 2015 übergeben, damit er „die Wahrheit ans Licht“ bringen könne. „Sie meinte, ich könne ja auch ein Buch schreiben, aber dazu ist es nicht gekommen.“ Das Interview mit Paris Jackson sei der Grund, dass er damit nun an die Öffentlichkeit gegangen sei. Ob die Notizen nun auf ihre Echtheit geprüft werden, ist unklar.

Das letzte Mal traf Jacobshagen den King of Pop nach eigener Aussage 2009, also kurz vor seinem Tod am 25. Juni. „Er hatte Angst vor seinem damaligen Manager“, zitiert ihn das Blatt. „Er sagte, dass er die damals geplanten 50 Konzerte aus gesundheitlichen Gründen nie durchstehen würde.“

Aus den Notizen geht weiterhin hervor, dass Michael Jackson sich von der Bühne zurückziehen und nur noch Filme machen wollte. Zu diesem Zweck habe er geplant, Marvel und Disney zu kaufen.

Offiziell starb Michael Jackson an einer Überdosis Propofol, einem starken Narkosemittel, von dem der Musiker abhängig war. Verschrieben hatte es ihm sein Leibarzt Conrad Murray, der 2011 in dem Fall wegen fahrlässiger Tötung zu vier Jahren Gefängnis verurteilt worden war.

"Michael forever" - Bilder vom Jackson-Gedenkkonzert

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