Michael Jackson nach Klage von deutschem Veranstalter vor Gericht

- Santa Maria - Popstar Michael Jackson ist am Mittwoch im kalifornischen Santa Maria vor Gericht erschienen, um sich gegen Vorwürfe von Vertragsbruch zu verteidigen. Der Münchner Konzertveranstalter Marcel Avram hat den "King of Pop" wegen Betrugs und Vertragsbruchs auf über 21 Millionen Dollar Schadenersatz verklagt. Zahlreiche Fans warteten vor dem Gerichtsgebäude auf den Star, der von einer Polizeieskorte begleitet wurde, wie die USMedien berichteten. Während seines zehnminütigen Auftritts im Zeugenstand beantwortete der Popstar die meisten Fragen mit einem knappen "Ja" oder "Nein".

Die in München ansässige Konzertagentur wirft Jackson Vertragsverletzung vor, nachdem er zwei Millennium-Konzerte in Sydney und Honolulu im Oktober 1999 absagte. Laut Klageschrift hatten sich Jackson und Avram auf vier Konzerte geeinigt, darunter zwei BenefizVeranstaltungen, die im Juni 1999 in Seoul und München stattfanden. Durch die plötzliche Absage der Neujahrsauftritte sei der Agentur ein Millionen-Schaden entstanden, sagten die Anwälte des Unternehmen. Die Forderungen beziehen sich auf vorgestreckte Veranstaltungs- und Produktionskosten sowie entgangene Einnahmen.<BR><BR>Jacksons Anwälten zufolge wollte die Konzertagentur die Millenniumshow platzen lassen, nachdem die Charity-Konzerte zuvor nicht den erwarteten Gewinn eingespielt hatten. Marcel Avram, der mit Jackson seit 1972 zusammenarbeitete, hat seit Januar eine weitere Schadenersatz-Klage gegen den Sänger laufen. Darin wirft er Jackson vor, frühere Geschäftsabsprachen über die Organisation seiner nächsten Tournee verletzt zu haben. Als Eigentümer der Konzertagentur Mama Concerts & Rau organisierte Avram Veranstaltungen mit Stars wie Bruce Springsteen, Pink Floyd und Joe Cocker.

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