Michael Jackson ist laut US-Wirtschaftsmagazin Forbes nach seinem Tod zum Todverdiener geworden.

Michael Jackson ist nach seinem Tod Topverdiener

Los Angeles/New York - Popstar Michael Jackson, zu Lebzeiten immer wieder von Geldproblemen geplagt, ist nun laut US-Wirtschaftsmagazin Forbes der Spitzenverdiener unter den toten Stars.

Rund 16 Monate nach seinem Tod hat der vergangenes Jahr im Alter von 50 Jahren gestorbene Sänger seinen Erben rund 275 Millionen Dollar (knapp 198 Millionen Euro) eingebracht, schätzt das US-Wirtschaftsmagazin “Forbes“ in seiner jährlichen Liste mit den Einkommen gestorbener Stars. Dieses Millioneneinkommen war nach Angaben der Zeitschrift vom Montag mehr, als die übrigen zwölf Stars auf der Liste zusammen verdient hatten - und, mit Ausnahme von Talk-Star Oprah Winfrey, mehr, als irgendein lebender Star verdiente.

So gedenken die Fans des King of Pop

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Forbes führt den Verdienst vor allem auf Einnahmen aus Jacksons Musikkatalog, dem Film “This Is It“ und Plattenverkäufen zurück. Elvis Presley landete mit 60 Millionen Dollar Einnahmen aus der Touristenattraktion Graceland, einer Show in Las Vegas und der Vermarktung seiner Musik auf Rang zwei. Mit 50 Millionen Dollar ist ihm “Herr der Ringe“-Schriftsteller J.R.R. Tolkien auf den Fersen. Keine “Peanuts“ sind auch die 33 Millionen Dollar, die Cartoonist Charles M. Schulz seinen Erben mit seiner “Peanuts“- Serie jährlich einbringt.

Er lag auf dem vierten Platz der jetzt zum zehnten Mal veröffentlichten Liste, gefolgt von Beatles-Sänger John Lennon. Um einen Platz auf der Liste einzunehmen, mussten die Prominenten posthum von Oktober 2009 bis Oktober 2010 mindestens fünf Millionen Dollar verdienen. Das Einkommen der toten Spitzenverdiener wurde auf Basis von Gesprächen mit Experten und anhand von Steuererklärungen der Nachlassverwalter geschätzt.

Der schwedische Schriftsteller Stieg Larsson, Autor der “Millennium-Trilogie“, schaffte es sechs Jahre nach seinem Tod erstmals auf die Liste. Mit 18 Millionen Dollar kam er auf Platz sechs. Seine Krimis um einen Journalisten und eine Computer- Hackerin wurden erst nach dem Tod des 50-Jährigen zu Bestsellern und Filmvorlagen. Weitere berühmte Namen auf der Liste: der Schriftsteller Dr. Seuss, der Wissenschaftler Albert Einstein, der Musiker Jimi Hendrix, der Schauspieler Steve McQueen und TV-Produzent Aaron Spelling.

dpa

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