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Stand am letzten Abend von „Sing meinen Song“ im Fokus: Michael Patrick Kelly.

„Alle zehn Gebote gebrochen“

Michael Patrick Kelly mit Geständnis zu seiner Vergangenheit und der Kelly Family

Wenn er mit seiner Akustik-Gitarre auf der Bühne steht und seine Schmusesongs singt, würde man sicherlich keinen bösen Buben in ihm vermuten. Doch bei „Sing meinen Song“ sprach der irische Musiker nun offen über seine dunklen Seiten und schlechte Zeiten. 

Köln - „Who am I?“ - „Wer bin ich?“, fragt Michael Patrick Kelly in seinem Song „iD“. Tatsächlich scheint die Antwort auf diese Frage komplizierter als vermutet. Denn während die meisten den Iren als den braven Teenie aus der Kelly Family kennen und eher schnulzige Balladen mit ihm assoziieren dürften, bricht der 41-Jährige nun mit seinem Image. So sprach der Gastgeber der diesjährigen Staffel von „Sing meinen Song“ in der letzten Ausgabe der Show ganz offen über schwere Zeiten aus seiner Vergangenheit und gibt seine schwarze Seite preis. 

Michael Patrick Kelly spricht über schlimme Krise

„Ich war Anfang zwanzig und da hatte ich eine ziemlich heftige persönliche Krise. Ich war depressiv und hatte eine ganz große innere Leere gespürt“, erinnert sich der Musiker. Erst im Laufe der Zeit und dank einer Therapie habe er aus diesem Loch schließlich wieder herausgefunden: „Ich hab eine Art Gegenwart gespürt. Das war kein Geist oder eine Vision, aber ich habe einfach stark gespürt, dass das nicht der Weg ist“, erklärt Kelly. 

Heute könne er seiner schwersten Zeit sogar etwas Positives abgewinnen. „Ich sehe meine Berufung als Musiker als Verpflichtung an das, was ich bekommen habe, weiterzugeben“, erinnert sich der gebürtige Ire.

Michael Patrick Kelly enthüllt bei „Sing meinen Song“ weitere Geheimnisse aus seiner Vergangenheit 

Doch auch eine andere Erfahrung habe ihn geprägt. So ist der Ex-Teenieschwarm sogar freiwillig ins Kloster gegangen. „Es gibt einen Satz von Jesus, wo er sagt: ,Wer sich verliert, wird sich finden‘“, erklärt Kelly seine Motivation. Schließlich habe er tatsächlich alles aufgegeben - von seiner Kreditkarte über seine Gitarre bis hin zu seiner Familie - und habe mit den Mönchen gelebt. 

Dabei gibt der Musiker zu, in seiner Jugend alles andere als fromm gewesen zu sein. „Ich habe wahrscheinlich alle zehn Gebote hunderte Male gebrochen“, beichtet er. „Ich bin ein Mensch wie jeder andere. Ich habe Schwächen, ich mache Fehler“, rechtfertigt sich Kelly, „ich habe Menschen verletzt, ich habe mich selber verletzt.“

„Leb‘ mal drei Tage mit mir“, forderte er den Moderator des letzten Abends des Tauschkonzerts, Johannes Oerding, auf, „dann weißt du, wer ich bin“. Denn es sei nicht immer alles so toll, wie es vielleicht scheint. „Auf der Bühne, da bin ich vielleicht my best. Aber es gibt auch ein Arschloch in mir“, gesteht Kelly ganz unverschönt.

„Horror-Erinnerungen“ an die Zeit mit der Kelly Family

Auch an die Zeit mit der Kelly Family denkt der 41-Jährige nicht immer gerne zurück. „Es gibt echt Horror-Erinnerungen“, gesteht er. Denn es sei nicht immer leicht gewesen, eine Band, die aus den eigenen Familienmitgliedern besteht, zusammenzuhalten. 

So habe er sich auch bewusst dagegen entschieden, bei der Reunion der Gruppe wieder mit auf der Bühne zu stehen. „Ich wollte musikalisch einfach nicht mehr zurück, sondern mich weiterentwickeln.“

Dass er das getan hat, stellte Michael Patrick Kelly im Laufe des Abends tatsächlich noch unter Beweis. So performte er seinen neuen Song „Bigger Life“, eine beschwingte, aber dennoch nicht minder gefühlvolle Nummer. 

„Sing meinen Song“ habe ihm geholfen, zu zeigen, wer er wirklich ist, erklärte der Musiker außerdem. So dürfte die Frage „Wer bin ich“ aus seinem Song nun zumindest ein Stück weit geklärt sein. 

„Sing meinen Song“ liefert intime Einblicke in das Leben der Künstler

Auch die anderen Künstler des Tauschkonzerts haben bei „Sing meinen Song“ bereits intime Einblicke in ihr Leben gewährt. So sprach auch Jennifer Haben von „Beyond the Black“ bereits über ihre Vergangenheit.

In der finalen Sendung von „Sing meinen Song 2019“ sorgte Johannes Oerding für das Highlight: Er nahm seinen Kollegen Alvaro Soler gekonnt aufs Korn, so dass sogar Gastgeber Michael Patrick Kelly einschritt.

Und Mädchenschwarm Wincent Weiss rechnete bei dem Format mit seinem Vater ab. 

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