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Michelle Obama sorgte mit ihrem Auftritt für Kritik.

Michelle Obama weist Kritik an Oscar-Auftritt zurück

Chicago - First Lady Michelle Obama reagiert verständnislos auf Vorwürfe, sie habe mit ihrem Auftritt bei der Oscar-Verleihung nur Werbung in eigener Sache machen wollen.

Es gebe viel Gerede, und die Kritik überrasche sie deshalb nicht, sagte die 49-Jährige am Donnerstag (Ortszeit) in Chicago. Sie habe aber mit der kurzen Satellitenschaltung lediglich eines ihrer langfristigen Ziele verfolgen wollen, nämlich Künstler zu unterstützen.

Michelle Obama hatte am Sonntag bei der Oscar-Verleihung den Hauptpreis für den besten Film vergeben; Gewinner war "Argo". Es war nicht der erste Oscar-Auftritt einer First Lady: Bereits 2002 war Laura Bush per Videobotschaft zugeschaltet.

Die hochkochenden Lästereien sind aus Obamas Sicht auch Ausdruck eines kulturellen Wandels, den Blogger und soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter ausgelöst haben. "Meine Frisur hat eine nationale Diskussion angestoßen. Meine Schuhe könnten eine nationale Diskussion anstoßen. An dem Punkt sind wir eben." Ihr komme es so vor, als seien jedermanns Küchentisch-Gespräche über das Internet nun für alle Welt zugänglich.

Die First Lady hatte ihre neue Pony-Frisur an ihrem 49. Geburtstag im Januar präsentiert und damit eine heftige Debatte ausgelöst.

ap

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