Millionenentschädigung für Jackson-Anwalt in Abhörskandal

Los Angeles - Weil Popstar Michael Jackson im Jahr 2003 im Privatjet seines früheren Anwalts bespitzelt worden ist, soll der Jurist nun eine Millionenentschädigung bekommen.

Wie der Internetdienst "tmz.com" am Montag berichtete, verurteilte ein Richter in Los Angeles den Betreiber einer Charterfluggesellschaft zur Zahlung von zehn Millionen Dollar (6,6 Millionen Euro) Strafe an den Anwalt Mark Geragos. Der hatte die kalifornische Firma XtraJet wegen Bespitzelung und Verletzung seiner Privatsphäre angeklagt. Der Besitzer der privaten Fluggesellschaft will gegen das Urteil Berufung einlegen.

Die Klage geht auf einen Vorfall zurück, als Michael Jackson mit Geragos in einem Privatjet der Firma von Las Vegas nach Santa Barbara unterwegs war. XtraJet hatte Kameras und Mikrofone im Flugzeug installiert und zeichnete Jacksons private Gespräche mit dem Anwalt auf. Die technischen Geräte stammten aus einem Laden für Spion- Ausrüstung.

Der "König des Pop" war zu dieser Zeit wegen Kindesmissbrauchs angeklagt. Die Spitzeltätigkeit kam ans Licht, als der Betreiber und ein Helfer versuchten, die Aufnahmen an Fernsehsender zu verkaufen. Eine Jury im kalifornischen Santa Maria sprach Jackson im Juni 2005 von den Vorwürfen des Kindesmissbrauchs frei.

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