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Fall Mirco Nontschew: WhatsApp von Produzent in der Woche vor dem Tod blieb ungelesen - „wollte ihn treffen“

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Von: Julia Hanigk

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Mirco Nontschew verstarb überraschend mit nur 52 Jahren. Vieles bleibt weiter ungeklärt.

Berlin - Am 3. Dezember verstarb der berühmte Komiker Mirco Nontschew überraschend in seiner Wohnung in Berlin. Bekannt wurde er insbesondere durch die Show „RTL Samstag Nacht“ und dem Film „7 Zwerge – Männer allein im Wald“. Kurz vor seinem Tod wirkte er an der Amazon Prime-Serie „LOL: Last One Laughing“ mit.

Mirco Nontschew ist tot: Todesursache noch unklar

Doch rund um den Tod des Komikers, der nur 52 Jahre alt wurde, ranken sich einige ungeklärte Fragen. Allen voran um die Todesursache. Die Bild berichtete von einem Obduktionsergebnis unter Berufung auf Informationen aus Polizeikreisen: Es habe keine Anzeichen auf Suizid oder Fremdeinwirken gegeben. Auch Manager Bertram Riedel erklärte in Bild, die Obduktion sei abgeschlossen. „Er ist eines natürlichen Todes verstorben. Das ist der Grund für seinen viel zu frühen Tod“, so Riedel. Er spricht seit dem Tod für die Familie. Nähere Umstände wurden nicht genannt.

Doch die Berliner Staatsanwaltschaft widersprach. Der dpa sagte Martin Steltner, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Berlin: „Das Todesermittlungsverfahren ist noch nicht abgeschlossen.“

Auch ungewiss: Der Todeszeitpunkt von Nontschew. Bisher bekannt: TV-Produzent Otto Steiner schrieb dem Komiker noch am 30. November eine WhatsApp-Nachricht. Diese wurde nie gelesen oder beantwortet. „Der Dienstag vor dem Samstag – da habe ich ihm nochmal eine WhatsApp geschrieben, weil ich am Sonntag in Berlin war und wollte ihn gern treffen“, beschrieb Steiner in der RTL-Sendung „Exklusiv Weekend“. Und weiter: „Ich hätte ihm gern angeboten, dass ich ihn als Künstler ein bisschen mehr unter die Obhut nehme.“

Komiker Mirco Nontschew besucht 2013 einen Empfang des deutschen Filmverleihs Constantin am Rande der Berlinale.
Mirco Nontschew verstarb mit 52 Jahren. (Archivbild) © Britta Pedersen/dpa

Mirco Nontschew: Familie bittet um Ende von Spekulationen

Die Familie Mirco Nontschews äußerte sich über ihren Manager auch in der RTL-Sendung „Exclusiv - Weekend“: „Im Namen der Familie möchte ich mich für die große Anteilnahme bedanken. Auch wenn im Moment die Trauer um Mirco alles überschattet, sind die vielen, lieben Worte von seinen Freunden und Wegbegleitern ein echter Trost. Mirco ist mit 52 Jahren viel zu früh gestorben. Die Familie bittet darum, ihre Privatsphäre zu respektieren und keine weiteren Spekulationen über die Umstände seines Todes anzustellen. Mirco Nontschew ist eines natürlichen Todes gestorben.“

Amazon-Produktion mit Mirco Nontschew wird wohl 2022 ausgestrahlt

Die Trauer unter Fans, Angehörigen und Kollegen des Stars ist weiterhin groß. Seine „LOL“-Kollegen veröffentlichten eine Traueranzeige, RTL widmete Nontschew eine Sondersendung. Wegbegleiter wie Otto Waalkes, Carolin Kebekus oder Hugo Egon Balder äußerten sich öffentlich. Ein kleiner Trost für die treuen Fans Nontschews: Seine letzte Produktion soll wie geplant im Frühjahr 2022 veröffentlicht werden, verkündete ein Sprecher des Streaming-Dienstes. (jh)

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